Informationen:
verwandte Drucksachen:
| 15-1671/2026 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 03.09.2026: Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld: Einstimmig
Antragsteller(in):
Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und SPD-Fraktion
| 15-1671/2026 (Originalvorlage) |
Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und SPD-Fraktion
1.) In den dreispurigen Abschnitten der Klingerstraße und der Karl-Wiechert-Allee jeweils unmittelbar vor dem Weidetorkreisel Bussonderfahrstreifen anzuordnen. In der Klingerstraße soll hierzu der aktuell gesperrte linke Fahrstreifen genutzt, in der Karl-Wiechert-Allee der linke Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben und der rechte Fahrstreifen als Bussonderfahrstreifen genutzt werden. Durch eine geeignete Ampelschaltung wird das Einordnen der Busse als Pulkführer sichergestellt. Dies soll als vorübergehende Maßnahme dienen, bis die Neugestaltung des Knotens abgeschlossen ist.
2.) An der Einmündung Scheidestraße/Dohmeiers Weg/Berckhusenstraße soll die Ampelschaltung so anzupassen, dass bei Anforderung durch einen Bus aus der Scheidestraße lediglich aus dieser Richtung eingefahren werden kann, nicht jedoch aus der Berckhusenstraße.
Außerdem wird die Verwaltung gebeten, folgende Maßnahme umzusetzen:
3.) Vor der Einmündung der Verbindungsstraße von der Haltestelle Misburger Straße in die Berckhusenstraße soll auf der Berckhusenstraße in Fahrtrichtung Karl-Wiechert-Allee eine Wartelinie angebracht werden. Alternativ ist die Einrichtung einer Ampel zu prüfen.
Zu 1.): Aufgrund der verminderten Tragfähigkeit der Weidetorbrücke ist der Verkehr im Bereich des Weidetorkreisels eingeschränkt. In der Klingerstraße und der Karl-Wiechert-Allee stehen Kraftfahrzeugen, die auf den Kreisverkehr zufahren, daher aktuell nur zwei der drei Fahrstreifen zur Verfügung. Diese Situation kann genutzt werden, um durch einen Bussonderfahrstreifen Verspätungen auf der Linie 137 zu reduzieren. Eine Verlängerung des Rückstaus ist nicht zu erwarten, da der kurzzeitig befahrbare dritte Fahrstreifen heute in der Regel nicht genutzt wird und somit unverändert zwei Fahrstreifen für den übrigen Kraftverkehr zur Verfügung stehen.
Zu 2.): Durch Fahrzeuge, die von der Scheidestraße in die Straße Dohmeyers Weg einfahren und dem Verkehr aus der Berckhusenstraße Vorrang gewähren müssen, kommt es regelmäßig zu einem Rückstau, sodass ein aus der Scheidestraße kommender Bus mitunter eine gesamte Schaltzeit warten muss. Eine Vorrangschaltung kann ihre Wirkung in dieser Situation nicht entfalten. Durch eine Anpassung der Schaltung, die in der Regel alle 10 Minuten zum Tragen kommt, wird die Flüssigkeit des Verkehrs aus der Scheidestraße und damit die Pünktlichkeit des Busverkehrs verbessert
Zu 3.): Durch den Rückstau vor der Kreuzung Berckhusenstraße/Karl-Wiechert-Allee/Misburger Straße ist zu den Hauptverkehrszeiten eine Einfahrt der Busse von der Haltestelle Misburger Straße in die Berckhusenstraße Richtung Am Pferdeturm regelmäßig nur mit erheblicher Verzögerung möglich. Durch eine Wartelinie kann darauf hingewirkt werden, dass der Kreuzungsbereich freigehalten wird. Falls diese Maßnahme keine ausreichende Wirkung entfaltet, sollte der Verkehr an der Einmündung durch eine Bedarfsampel geregelt werden.