Informationen:
verwandte Drucksachen:
| 15-1664/2026 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 03.09.2026: Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld: Einstimmig
Antragsteller(in):
Gemeinsamer Antrag von SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
| 15-1664/2026 (Originalvorlage) |
Gemeinsamer Antrag von SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Eine generelle Zuordnung der gesamten Eilenriede zu einem einzigen Stadtbezirk wird der tatsächlichen Nutzung und der gewachsenen lokalen Struktur nicht gerecht. Die Eilenriede erstreckt sich über mehrere Stadtbezirke und weist in ihren einzelnen Bereichen unterschiedliche lokale Bezüge auf. Plätze, Wege und Freiflächen innerhalb der Eilenriede haben daher teilweise eine eigenständige Bedeutung für die angrenzenden Stadtteile.
Die Stadtbezirke sollen eine möglichst bürgernahe politische Vertretung ermöglichen. Dazu gehört auch, dass Orte, die für einen Stadtteil eine besondere historische, kulturelle oder gesellschaftliche Bedeutung besitzen, dem entsprechenden Stadtbezirk zugeordnet sind. Nur wenn die räumliche Zuordnung die tatsächlichen örtlichen Beziehungen abbildet, können die Stadtbezirksräte ihre Funktion als bürgernahe Ebene der Kommunalpolitik sinnvoll wahrnehmen. Der Kleefelder Schützenplatz ist hierfür ein besonders deutliches Beispiel. Seine Bezeichnung, seine traditionelle Nutzung und seine Verbindung zu den Kleefelder Schützen weisen eindeutig auf den örtlichen Bezug zu Kleefeld hin. Eine Zuordnung zu einem anderen Stadtbezirk allein aufgrund der formalen Zugehörigkeit der Fläche zur Eilenriede wird diesem gewachsenen Bezug nicht gerecht.
Die Zuordnung des Kleefelder Schützenplatzes zum Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld würde deshalb eine nachvollziehbare und bürgernahe Zuständigkeit schaffen und zugleich die historisch gewachsene Verbindung des Platzes mit Kleefeld berücksichtigen.