Antrag Nr. 15-1660/2026:
gemeinsamer Änderungsantrag zur Drucksache Nr. 15-1214/2026 – Durchgangsverkehr auf der Zuschlagstraße reglementieren –

Inhalt der Drucksache:

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gemeinsamer Änderungsantrag zur Drucksache Nr. 15-1214/2026 – Durchgangsverkehr auf der Zuschlagstraße reglementieren –

Antrag

die Drucksache wie folgt zu ergänzen:

Die Verwaltung wird aufgefordert, in der Zuschlagstraße unter Einbeziehung der Anlieger verkehrsberuhigende Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, beispielsweise durch

  • eine Unterbindung des Durchgangsverkehrs mittels sogenannter Modalfilter (Poller) auf der Zuschlagstraße vor der Ecke zur Bleekstraße, wobei ggf. die Zufahrt zum Parkplatz sowohl aus der Zuschlag- als auch aus der Bleekstraße ermöglicht werden könnte, oder
  • durch folgende Maßnahmen zur Verlangsamung des Durchgangsverkehrs:
  1. eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h auszuschildern
  2. Bremsschwellen oder „Kölner Teller“ an geeigneten Stellen so zu installieren, dass Radfahrer durch Fahrgassen von jeweils 0,80 m – 1,00 m links und rechts problemlos passieren können
  3. Optische Bremsschwellen (visuelle Fahrbahnschwellen)
  4. Aufstellung von Hindernissen wie Blumenkübel auf Sperrflächen und Absicherung mit Leitplatten zur wechselseitigen Fahrbahnverengung.

Die Ergebnisse der Prüfung sind dem Bezirksrat noch in diesem Jahr vorzulegen.

Begründung

Die Zuschlagstraße erschließt vorrangig die angrenzenden Kleingärten und die Waldfläche, die der Naherholung dienen. Zum Schutz der Besucher dieses Naherholungsgebietes wurden bisher die Verkehrsmaßnahmen „Tempo 30” und „Verbot der Einfahrt für Kraftfahrzeuge aller Art mit der Ausnahme ‚Anlieger frei‘” angeordnet, da dort auch in erheblichem Umfang Rad- und Fußgängerverkehr zu verzeichnen ist.

Der Kleingartenverein Bischofshole e. V. hat wiederholt angeregt, durch geeignete Maßnahmen eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der Kleingärten und der schützenswerten Waldrandflächen zu erreichen. Grund dafür ist, dass die Zuschlagstraße vielfach als Abkürzungsstrecke mit überhöhter Geschwindigkeit befahren wird, wodurch gefährliche Situationen für die Gartenpächter:innen, Radfahrer:innen und Tiere entstehen.

Da eine Geschwindigkeitsreduzierung zwar den Durchgangsverkehr verlangsamt, ihn aber nicht unterbindet, soll zunächst eine Abpollerung zu diesem Zwecke nahe der Ecke Zuschlag-/Bleekstraße geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Sofern die Zufahrt auf den dort gelegenen Parkplatz aus beiden Straßen möglich wäre, wäre damit die Erreichbarkeit der Kleingärten aus beiden Richtungen gesichert. Ein „Schleichverkehr“ über den Parkplatz ist zwar nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich oder nur in sehr geringem Umfang zu erwarten.

Für den Durchgangsverkehr zwischen Kirchrode bzw. Tiergartenstraße einerseits und Bischofshol bzw. Bemeroder Straße andererseits stehen mit der Lange-Feld-Straße und dem Büntekamp ausreichend Kapazitäten zur Verfügung.

Um zur Kleingartensaison im kommenden Jahr entsprechende verkehrsberuhigende Maßnahmen umsetzen zu können, sollen dem Bezirksrat die Ergebnisse der Prüfung noch im laufenden Jahr vorgestellt werden.