Anfrage Nr. 15-1584/2022:
Verkehrssituation auf der Verkehrsinsel Im Kreuzungsbereich Marienstraße, Berliner Allee, Sallstraße

Inhalt der Drucksache:

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Verkehrssituation auf der Verkehrsinsel Im Kreuzungsbereich Marienstraße, Berliner Allee, Sallstraße

Im oben genannten Kreuzungsbereich werden die Radfahrer*innen durch eine Ampelanlage über die Kreuzung geführt. Von der Sallstraße über die Marienstraße zur Berliner Allee führen insgesamt drei Ampeln über die Kreuzung. Zwei dieser Ampeln sind synchronisiert und ermöglichen die Querung der Marienstraße bis zu einer kleinen Verkehrsinsel. Die dort befindliche Ampel ist nicht mit den beiden vorhergehenden Ampeln synchronisiert. Hier muss regelmäßig der aus der Marienstraße stadteinwärts auf die Berliner Allee rechts abbiegende Autoverkehr abgewartet werden. Dafür gibt es eine Art Aufstellfläche oder Verkehrsinsel, auf der die Radfahrer*innen warten müssen.

Diese Verkehrsinsel ist, wie sich immer wieder erfahren lässt, allerhöchstens für das Aufstellen von drei Rädern konzipiert. In der Regel müssen allerdings mehr als drei Räder die Aufstellfläche nutzen. Ganz gefährlich wird es, wenn ein Lastenfahrrad oder ein Rad mit Anhänger auf der Insel warten muss, weil es sich nur noch quer aufstellen kann, wenn es nicht die Fahrbahnfläche blockieren soll. Für die anderen Räder ist dann keine Fläche mehr vorhanden und sie müssen sich irgendwie kreuz und quer halb auf der Aufstellfläche und halb auf der Fahrbahn drängen.

Es ist schon jetzt eine unhaltbare Situation, die sich bei zunehmenden Radverkehr noch verschärfen wird.

Wir fragen daher die Verwaltung:


1. Ist diese Situation der Verwaltung bekannt?

2. Wenn ja, welche Maßnahmen werden ergriffen, um diese extrem gefährliche und unübersichtliche Situation zu entschärfen?