Anfrage Nr. 15-1575/2026:
Brandschutz im Bothfelder Wäldchen

Inhalt der Drucksache:

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Brandschutz im Bothfelder Wäldchen

Auch Norddeutschland ist durch den fortschreitenden Klimawandel von Hitze- und Dürre betroffen. Wie die HAZ berichtet kürzlich berichtete, hat es bereits in den Niederlanden und in Großbritannien Waldbrände gegeben. Im Bericht ist zu lesen, dass die Gefahr für Waldbrände in Mischwäldern nicht ganz so groß ist wie in Nadelgehölzen und dass die Stadt z.B. für die Eilenriede gut vorbereitet ist auf den Extremfall im Hinblick auf Zufahrtsmöglichkeiten für Löschzüge und Hydranten etc. Da Waldbrände zudem in den meisten Fällen durch menschliches Fehlverhalten ausgelöst werden, stellt sich vor allem für die Stadtteile Bothfeld und Isernhagen Süd die dringende Frage, wie das Brandschutzkonzept für das Bothfelder Wäldchen aussieht. Hier leben Menschen in unmittelbarer Nähe des Waldstückes – teilweise in Holzhäusern. Die Zu- und Durchfahrt für große Fahrzeuge wird durch eine über das Waldstück hinweg führende Autobahn, eine Stadtbahnwendeanlage, Stadtbahnschienen und Hochbahnsteige, einen Truppenübungsplatz des Bundes etc. erschwert.

Hierzu fragt die Bezirksratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen:

1) Wie viele breiten Zufahrten für Löschzüge und Hydranten gibt es und wo?
2) Gibt es, wegen der Bebauung z.T. direkt am Waldrand, für dieses Waldstück ein spezielles Brandschutzkonzept?

3) Hält die Stadtverwaltung es für nötig bzw. möglich in den kritischen Monaten z.B. ein Rauchverbot auszusprechen?

Jutta Schiecke
(Fraktionsvorsitzende)