Anfrage Nr. 15-1293/2016:
Ladenleerstände und Geschäftssterben in Wülfel

Inhalt der Drucksache:

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Ladenleerstände und Geschäftssterben in Wülfel

Wer durch Wülfel–Süd entlang der Hildesheimer Straße geht, nimmt ein tristes Bild dieses Stadtteils wahr. Manche Läden werden nur für die Drive-In-und –Weg-Gastronomie genutzt, andere für Spielotheken und bordellähnliche Betriebe. Immer mehr Läden stehen leer, und laden nicht zum Einkaufen oder Bummeln ein. Zudem befinden sich 27 % der Wülfeler Haushalte in schlechter bis sehr schlechter Finanzlage. Diese Negativentwicklung war bereits Gegenstand mehrere Bezirksratsanfragen. Damit dieser Stadtteil nicht „abgehängt“ wird, hat der Bezirksrat vor einem halben Jahr umfangreiche Vorschläge an Verwaltung und Wirtschaftsförderung gerichtet, wie dieser Negativentwicklung entgegengewirkt werden könnte (Drs 15-2689/2015). Eine Antwort auf die Vorschläge ist bislang nicht erfolgt.

Wir fragen die Verwaltung:


1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, das Ladensterben in Wülfel zu verringern bzw. warum hat die Verwaltung auf die Vorschläge nicht reagiert?
2. Kann die Verwaltung die Bildung einer Unterstützer-Gruppe in Form einer offenen Stadtteilrunde, Kreativnetzwerkes oder „Interessengemeinschaft Wülfeler Geschäftsleute“ initiieren und anfänglich begleiten?
3. Ist eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme wie das damalige Projekt „Nach Döhren gehören“ auch für Wülfel denkbar und vorgesehen, frei nach dem Motto „In Wülfel wohlfühlen“ und gibt es dafür eine Projektförderung?