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Entwicklung des nördlichen E-Damms
Mit der Schließung der Strangriede Stage ist ein wichtiger Ankerpunkt für den nördlichen E-Damm verloren gegangen. Seither häufen sich die Schließungen im Bereich nördlich der Nordstadtbibliothek (gegenüber der Diakonie) deutlich. Über den Weggang der Nordstadtbraut, die angekündigte Schließung der Subkultur sowie den ebenfalls angekündigten Weggang des Mädchenhauses wurde breit berichtet. Der aktuelle Zustand zeigt eine Reihe von Ladenlokalen, die über lange Zeiträume immer wieder umgebaut werden, ohne jemals über nennenswerte Zeit geöffnet zu sein. Die Dialogrunde am nördlichen E-Damm findet seit Längerem nicht mehr statt. Wenn es vor Ort keine ansprechbaren Akteurinnen und Akteure mehr gibt, erübrigt sich ein solcher Kreis. Für das Erscheinungsbild und die Entwicklung in diesem Bereich lässt dies wenig Gutes erwarten.
Daher fragen wir die Verwaltung:
1. Welche am nördlichen E-Damm ansässigen Akteurinnen und Akteure lassen sich für eine Dialogrunde noch mobilisieren?
2. Bis vor einigen Jahren fand regelmäßig das Strangriedefest statt, das zu einer Belebung des nördlichen E-Damms beigetragen hat. Steht die Verwaltung aktuell im Austausch mit lokalen Kulturschaffenden, Vereinen, Initiativen oder privaten Veranstalter*innen, um die Durchführung regelmäßiger Straßenfeste, Musik- oder Kulturformate im betreffenden städtischen Bereich zu ermöglichen?
3. Wie lässt sich aus Sicht der Verwaltung in dem Bereich die Aufenthaltsqualität steigern und die gewerbliche Nutzungsvielfalt erhöhen?