Anfrage Nr. 15-1286/2026:
Müllabholung zukünftig nicht mehr vor allen Häusern im Stadtbezirk Mitte?

Inhalt der Drucksache:

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Müllabholung zukünftig nicht mehr vor allen Häusern im Stadtbezirk Mitte?

Nach einem Pressebericht überprüft AHA derzeit systematisch enge Straßen in Hannover wegen der Müllabholung. Für ein Wohngebiet in Isernhagen-Süd habe AHA bereits angekündigt, ab dem 01.05.2026 die Restmülltonnen nicht mehr direkt an den Häusern in mehreren Stichwegen abzuholen. Die Bewohner sollten stattdessen ihre Tonnen selbst bis zur nächsten Hauptstraße rollen. Dies stellt vor allem die dort lebenden Senioren vor erhebliche Probleme. Begründet wird die geänderte Verfahrensweise mit Sicherheitsvorschriften für die Beschäftigten. Nach Angaben einer Sprecherin von AHA müssten weitere Haushalte in Hannover damit rechnen, dass der Müll auch bei ihnen nicht mehr vor der Haustür abgeholt wird. Derzeit arbeite AHA systematisch eine Liste enger Straßen im gesamten Stadtgebiet ab, um die Einhaltung moderner Sicherheitsstandards zu garantieren. Da der Stadtbezirk Mitte über eine Vielzahl enger Straßen verfügt, wäre er mutmaßlich in besonderer Weise betroffen.

Wir fragen die Verwaltung:
1. In welchen konkreten Straßen im Stadtbezirk Mitte könnte sich diese geänderte Verfahrensweise auf Haushalte auswirken?
2. Was genau sind „moderne Sicherheitsstandards“, deren Einhaltung jetzt unvermittelt zu Lasten vor allem älterer Menschen garantiert werden muss?
3. Wird für künftig betroffene Straßen in Mitte ebenfalls die in Isernhagen-Süd angebotene „Alternativlösung“ favorisiert, gegen eine Zusatzgebühr von 36,54 Euro pro Monat die Tonnen weiterhin am Haus abzuholen?