Anfrage Nr. 15-1278/2016:
"Döhrener Notkirche" St. Petri als UNESCO-Weltkulturerbe

Inhalt der Drucksache:

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"Döhrener Notkirche" St. Petri als UNESCO-Weltkulturerbe

Die Döhrener St. Petri Kirche steht seit mehreren Jahrzehnten unter Denkmalschutz und ist als sogenannte „Notkirche aus der Nachkriegszeit“ über Döhren-Wülfel hinaus bekannt, zumal das ursprüngliche Bauwerk bereits im Mittelalter gegründet wurde. Nun gibt es eine Initiative der „Otto Bartning Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau“ (OBAK) in Berlin, die St. Petri und weitere „Notkirchen“ des renommierten Architekten Otto Bartning auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste setzen möchte. Ein ehrgeiziges Vorhaben, denn die UNESCO stellt zu Recht hohe Anforderungen daran. Zudem gilt es, die zuständigen Landesministerien und die Kultusministerkonferenz zu überzeugen, um auf die deutsche Vorschlagsliste zu kommen. Möglicherweise wäre hier eine Unterstützung durch die Verwaltung beim Auswahlverfahren sinnvoll.

Wir fragen die Verwaltung:


1. Wie schätzt die Verwaltung die Bedeutung der St. Petri-Kirche in historischer, architektur-, kirchen- und kulturpolitischer Hinsicht ein; welche Besonderheiten prägen aus ihrer Sicht das Bauwerk?
2. Hält die Verwaltung eine Unterstützung der Initiative zur Ausweisung der St. Petri-Kirche als UNESCO-Weltkulturerbe für sinnvoll?
3. Wenn ja, mit welchen Unterstützung- bzw. Mitwirkungsmaßnahmen?