Antrag Nr. 15-1244/2026:
Sichtungen von Wildschweinen im Stadtbezirk Misburg-Anderten

Inhalt der Drucksache:

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Sichtungen von Wildschweinen im Stadtbezirk Misburg-Anderten

Antrag

In den vergangenen Wochen ist wiederholt mindestens eine Rotte von Wildschweinen mit Frischlingen im Bereich Anderter Str. in der Nähe von Holz Kuhnke bzw. beim Schulzentrum Misburg gesichtet worden. In den sozialen Medien kursieren Fotos und sogar Videos von den Wildschweinen, insbesondere ist zu sehen, wie sie den Garten eines Privathauses umgraben.

Was insbesondere Jagdrecht und Jagdausübungsrecht angeht, ist nach ihrer Auskunft nicht die Stadt Hannover, sondern die Jagdbehörde der Region Hannover zuständig. Diese ist auch informiert.

Dennoch wird die Stadtverwaltung beauftragt,

- zu prüfen, inwieweit Maßnahmen, in die die Stadt Hannover involviert ist, wie derzeit z.B. die Erprobungsmaßnahmen auf dem Deurag-Nerag-Gelände, ursächlich für die Verirrung der Wildschweine sind,

- darauf hinzuwirken, dass die Ursache für die Verirrung abgestellt wird

- und die Wildschweine auf möglichst schonende Weise wieder in einen für sie angemessenen Naturraum verbracht werden.

Begründung


Die Sichtungen sorgen in der Bevölkerung zu recht für Aufmerksamkeit, denn Wildschweine können einem Menschen durchaus gefährlich werden, auch wenn das bei einer Begegnung nicht sehr wahrscheinlich ist. Außerdem richten die Wildschweine, solange sie verirrt sind, Schäden z.B. in Gärten an. Die Verirrung bedeutet zudem, dass sich die Wildschweine derzeit nicht in einer für sie angemessenen und angenehmen Umgebung aufhalten.