Anfrage Nr. 15-1224/2026:
Folgeanfrage: Ampelschaltung Ada-Lessing-Straße / Kugelfangtrift — Transparenz und Datengrundlage

Inhalt der Drucksache:

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Folgeanfrage: Ampelschaltung Ada-Lessing-Straße / Kugelfangtrift — Transparenz und Datengrundlage

Die Verwaltung hat mit der Drucksache 15-0744/2026 F1 die Anfrage der SPD-Bezirksratsfraktion zur veränderten Ampelschaltung am Knotenpunkt Ada-Lessing-Straße / Kugelfangtrift beantwortet. Die Fraktion hat diesbezüglich noch erheblichen Klärungsbedarf. Die Verwaltung hat die Einstufung als Unfallhäufungsstelle durch die Unfallkommission mitgeteilt, jedoch weder die zugrunde liegenden Unfalldaten noch die angewandten Kriterien offengelegt. Gleichzeitig beschreibt die Verwaltungsantwort die Auswirkungen der neuen Schaltung als lediglich „leichte Erhöhung der Wartezeit". Dies steht in deutlichem Widerspruch zu den regelmäßigen, über mehrere Wochen erfolgten Beobachtungen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie von Mitgliedern des Bezirksrates, die nahezu täglich erhebliche Rückstaus in die angrenzenden Wohngebiete dokumentieren. Eine einseitige Verwaltungsentscheidung, die spürbare Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung hat und zu Mehrbelastungen durch Abgase und Lärm im Wohngebiet führt, muss auf einer nachvollziehbaren und überprüfbaren Grundlage stehen.

Hierzu fragt die SPD-Bezirksratsfraktion die Verwaltung:

  1. Auf welcher konkreten Datengrundlage hat die Unfallkommission den Knotenpunkt Ada-Lessing-Straße / Kugelfangtrift als Unfallhäufungsstelle eingestuft — wie viele Unfälle welcher Schwere wurden in welchem Zeitraum erfasst, und welche definierten Kriterien wurden dabei angelegt?
  2. Auf welchen Messungen oder Erhebungen basiert die Aussage, die Vorher-Nachher-Auswertung zeige lediglich eine „leichte Erhöhung der Wartezeit" und wie sehen diese Daten aus?
  3. Welche Konsequenzen zieht die Verwaltung aus den dokumentierten Hinweisen auf erhebliche Rückstaus und Emissionsbelastungen in den angrenzenden Wohngebieten?