Drucksache Nr. 15-1190/2019 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Mülltrennung in den Flüchtlingsunterkünften
Sitzung des Stadtbezirksrates Ricklingen am 16.05.2019
TOP 6.2.9.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt Hannover
An den Stadtbezirksrat Ricklingen (zur Kenntnis)
 
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Antwort
15-1190/2019 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Mülltrennung in den Flüchtlingsunterkünften
Sitzung des Stadtbezirksrates Ricklingen am 16.05.2019
TOP 6.2.9.

Über die Art und Weise wie der Müll in den Unterkünften gesammelt bzw. ggf.
getrennt wird gibt es keine konkreten Vorschriften seitens der Stadt. Im Rahmen der Müllentsorgung hat die Stadt diese Aufgabe den Betreibern der Flüchtlingsunterkünfte übertragen, die sich bemühen in eigener Verantwortung und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften den Abfall zu sammeln, ggf. zu trennen und entsorgen zu lassen. Es gibt bereits einige Flüchtlingswohnheime mit Biotonnen und gelben Tonnen, in denen die Mülltrennung gut funktioniert. Es gibt allerdings auch die Erfahrungen, dass die Mülltrennung in einigen Unterkünften nicht funktioniert.

Die erfolgreiche Vermittlung der Mülltrennung an den Flüchtlingen ist letztendlich ein weiterer Schritt für die Integration in normalen Mietwohnraum.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

Sind für alle Flüchtlingsunterkünfte Biomüll- bzw. Wertstofftonnen vorgesehen, vorhanden und wird die ordnungsgemäße Mülltrennung sichergestellt - und wenn nicht, warum und sind Maßnahmen in Zukunft geplant?

Antwort der Verwaltung


Es gehört zu den Aufgaben der Sozialarbeiter*innen in den Unterkünften alle Flüchtlinge zur Mülltrennung anzuhalten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Projekte zur Mülltrennung in den Unterkünften, die teilweise gemeinsam mit aha durchgeführt werden. Der Erfolg dieser Maßnahmen ist allerdings recht unterschiedlich. Es gibt einige Flüchtlingswohnheime in denen die Mülltrennung gut funktioniert und die dementsprechend neben Restmüllbehältern auch über Papiermüll-, Biomüll- und Wertstoffbehälter verfügen.


Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch Unterkünfte in denen die Wertstoffbehälter auf Initiative von aha wieder abbestellt wurden, weil diese wiederholt wegen eines zu hohen Fremdstoffanteils kostenpflichtig per Hand nachsortiert bzw. zu Restmüll umdeklariert werden mussten.

Die Stadt arbeitet gemeinsam mit den Betreibern daran, die Mülltrennung in den Unterkünften weiter zu verbessern.