Antrag Nr. 15-1166/2020 N1:
Ausweisung von Flächen für die legale Nutzung für Graffiti

Informationen:

verwandte Drucksachen:

15-1166/2020 (Originalvorlage)
 > 1. Neufassung der Originalvorlage
15-1612/2020 (Änderungsantrag)

Beratungsverlauf:

Antragsteller(in):

Bezirksratsherr Thomas Ganskow

Inhalt der Drucksache:

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Ausweisung von Flächen für die legale Nutzung für Graffiti

Antrag


Der Bezirksrat möge beschließen:

Die Verwaltung ermittelt geeignete Flächen im Stadtbezirk Linden-Limmer (z.B. an städtischen Gebäuden), die für die legale Nutzung für die Anbringung von Graffiti zugelassen werden, weist diese gut sichtbar und erkennbar aus und übermittelt eine entsprechende Auflistung von Flächen an den Bezirksrat.
Weiterhin tritt die Verwaltung mit privaten Immobilienbesitzern in Kontakt mit dem Ziel, auch deren Flächen bereit stellen zu können.

Sollten derartige Flächen nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen, wird die Verwaltung gebeten, Objekte aufzustellen, die für künstlerische Tätigkeiten zu Verfügung stehen. Eine Inspiration könnte das Modell „Schiefe Bahn Express“ sein [2], welches auf dem Außengelände des Kinder- und Jugendkreativzentrums Anne Frank in Minden steht. Dem Bezirksrat Linden-Limmer sind bis Jahresende eventuelle Stellen zur Aufstellung zu benennen. Es bieten sich Flächen am Kulturzentrum Faust oder dem Küchengartenplatz an.

Begründung


„Stadt soll weitere Flächen für kreative Sprayer finden“ titelte die Neue Presse [1] am 26.05.2020 in einem Artikel über ein einen parteiübergreifenden Antrag mit dieser Zielrichtung im Rat der Stadt Hannover als Ergebnis der vergangenen „Pimp your Town“-Aktion.

Der vorliegende Antrag im Bezirksrat soll klarmachen, dass sich der Stadtbezirk dafür bereit erklärt, derartige Bemühungen zu unterstützen und die Freistellung von Flächen für legale Graffiti begrüßt.