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Bereits mehrfach waren im Stadtbezirksrat die Haltestellen des SEV der Linie 6 ein Thema. Diese befinden sich teilweise an Grünflächen oder an zu kurzen Haltebuchten, sodass der Bus nicht an den Gehweg heranfahren kann. Zudem wird Parken durch Kraftfahrzeuge hier weiterhin geduldet, sodass die Haltestellen bei ungeplantem Schienenersatzverkehr zugeparkt sind. Stattdessen werden für geplanten Schienenersatzverkehr immer Schilder beauftragt, um auf das dort ohnehin durchgehend bestehende Halteverbot aufmerksam zu machen. Aufgrund der Duldung verbotenen Parkens in den übrigen Zeiten muss also sogar noch zusätzliches Geld ausgegeben werden, statt durch Ahndung Einnahmen und freie Haltestellen zu erzielen. Beim neuesten geplanten Schienenersatzverkehr wurde nun sogar noch eine Verkehrsinsel im Bereich der Haltestelle Tierärztliche Hochschule rückgebaut, vermutlich damit der Kfz-Verkehr die wartenden Busse besser überholen kann. Es zeigt sich: Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Schienenersatzverkehr sind also durchaus möglich, allerdings sind diese nur für den Kfz-Verkehr erkennbar und nicht für diejenigen, die den SEV nutzen. Dass absehbar keine Barrierefreiheit hergestellt werden kann, wurde bereits ausgesagt, aber möglicherweise gibt es dennoch Optionen für vergleichsweise aufwandsarme Verbesserungen. Denn so kann der Zustand nicht bleiben.
Hierzu stellen wir folgende Fragen:
- Wird die Verkehrsinsel an der Tierärztlichen Hochschule wieder errichtet, um für Menschen zu Fuß hier wieder eine erleichterte Querung zu haben?
- Welche realistischen Möglichkeiten von Verbesserungen und Erleichterungen gibt es im Zusammenhang mit den zahlreichen Barrieren für die Nutzenden des Schienenersatzverkehrs und welche wurden zuletzt umgesetzt?
- Warum wird das Falschparken an Haltestellen des SEV weiterhin geduldet, statt hier ganz einfach durch die Ahndung dieses Falschparkens oder aber kostengünstige Markierung einer Sperrfläche/Zickzacklinie schnell eine Verhaltensänderung und somit freie Haltestellen zu erreichen?