Antrag Nr. 15-1115/2010:
Die Schaltung der Ampelphasen an der Fössestraße (Limmerstr. - Richtung Küchengartenplatz) für Fußgänger- und Radfahrer/Innen ist zu optimiren und weitere Verbesserungen für diese Nutzergruppe sind dort vorzunehmen

Informationen:

verwandte Drucksachen:

15-1115/2010 (Originalvorlage)
 > 1. Entscheidung zur Originalvorlage

Beratungsverlauf:

  • 26.05.2010: Stadtbezirksrat Linden-Limmer : Abstimmung zu Ziffer 1: 12 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 2 Enthaltungen Abstimmung zu Ziffer 2: 11 Stimmen dafür, 2 Stimme dagegen, 2 Enthaltungen Abstimmung zu Ziffer 3: 2 Stimmen dafür, 10 Stimme dagegen, 3 Enthaltungen Abstimmung zu Ziffer 4: 9 Stimmen dafür, 3 Stimme dagegen, 3 Enthaltungen (Bezirksratsfrau Kleinhückelkotten war bei den Abstimmungen nicht anwesend)

Antragsteller(in):

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Inhalt der Drucksache:

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Die Schaltung der Ampelphasen an der Fössestraße (Limmerstr. - Richtung Küchengartenplatz) für Fußgänger- und Radfahrer/Innen ist zu optimiren und weitere Verbesserungen für diese Nutzergruppe sind dort vorzunehmen

Antrag

der Bezirksrat beschließt:

Die Verwaltung wird gebeten die Bedingungen für Fußgänger- & Radfahrer/Innen an der neu gebauten Querung der Fössestraße (Limmerstr./Küchengartenplatz) durch verschiedene Maßnahmen zu verbessern:

1. Die Ampelphasen für Fußgänger- & Radfahrer/Innen sollen möglichst oft gleichgeschaltet werden, um eine durchgängige Überquerung ohne Zwischenaufenthalt auf der Mittelinsel zu ermöglichen.


2. Da der unter 1. geäußerte Wunsch wegen des Verkehrsaufkommens anderer Verkehrsarten nicht immer möglich ist, sollen auf der Mittelinsel Detektoren zur Erfassung der dort Wartenden installiert werden (siehe Anhang), die bei Bedarf den Wartenden Vorrang gegenüber anderen Verkehrsarten gewähren.
3. Solange die Bautätigkeiten rund um den Küchengartenplatz und die Stephanusstraße nebst einer Ausschilderung nicht abgeschlossen sind, soll die Polizei gebeten werden Kontrollen und Ahndungen an diesen Orten zu unterlassen.
4. Die Verwaltung wird angesichts der vielen Beschwerden wegen der Autozentrierten Planung und zahlreicher Beinahneunfalle gebeten die Gesamtmaßnahme des Umbaus der Kreuzungsanlage Küchengarten & Küchengartenplatz/Limmerstraße nochmals im Bezirksrat vorzustellen.

Begründung

Die ursprünglich vorgestellte Planung hat nicht die heute entstandenen Probleme erkennen lassen. Lange Ampelphasen und eine stark überfüllte Mittelinsel führen z. B. zur Missachtung des Rotlichts, RadfahrerInnen werden bei der Querung des Platzes mit Bußgeld belegt usw. - Daher muss schnell nachgebessert werden, da es auch sehr oft zu gefährlichen Beinaheunfällen zwischen allen Verkehrsarten kommt.