Drucksache Nr. 15-1000/2026 S1:
ENTSCHEIDUNG zum gemeinsamen Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und SPD-Fraktion
Vergrößerung der Baumscheiben und Zugänglichmachung des Brunnens auf dem Roderbruchmarkt
Sitzung des Stadtbezirksrates Buchholz-Kleefeld am 21.05.2026
TOP 9.2.8.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld (zur Kenntnis)
An den Verwaltungsausschuss (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
1. Entscheidung
15-1000/2026 S1
0
 
Stellungnahme der Verwaltung zu einem Initiativantrag eines Stadtbezirksrates

ENTSCHEIDUNG zum gemeinsamen Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und SPD-Fraktion
Vergrößerung der Baumscheiben und Zugänglichmachung des Brunnens auf dem Roderbruchmarkt
Sitzung des Stadtbezirksrates Buchholz-Kleefeld am 21.05.2026
TOP 9.2.8.

Beschluss

Die Verwaltung wird aufgefordert:

1. Die Baumscheiben der Bäume auf dem erhöhten Platz um den Brunnen auf dem Roderbruchmarkt zu vergrößern und evtl. mit hitzeresistenten Pflanzen zu versehen.

2. Geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass der obere Bereich auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erreicht werden kann.

Entscheidung

Dem Antrag wird nicht gefolgt.

Grundsätzlich steht die Verwaltung einer Vergrößerung von Baumscheiben positiv gegenüber, da sie mit einer Verbesserung der Sauerstoff-, Wasser- und Nährstoffzufuhr für die Bäume verbunden ist.

Im vorliegenden Fall muss eine Vergrößerung der Baumscheiben jedoch kritisch bewertet werden, da auf dem erhöhten Platz um den Brunnen die Begehbarkeit für die Nutzung als Platz zum Aufenthalt gewährleistet sein muss. Das Anwachsen einer Bepflanzung auf den Baumscheiben wird aufgrund der starken Frequentierung bei gleichzeitig hohem Pflegeaufwand als nahezu aussichtslos eingestuft.

Der Brunnen selbst benötigt eine befestigte Umrandung. Eine entsiegelte Fläche
würde den Eintrag von Schmutz, Steinchen etc. erhöhen, was den Brunnen dauerhaft schädigen würde.



Zu Punkt 2.):

Eine vorgelagerte Rampe ist wegen der umlaufenden Wochenmarktnutzung nicht möglich und würde den symmetrischen Entwurf konterkarieren. Davon unabhängig stehen für Umbaumaßnahmen an der Rampe derzeit weder personelle noch finanzielle Mittel zur Verfügung.