Drucksache Nr. 15-0910/2010 S1:
Neuer Standort für Skateanlage
Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am 06.05.2010
TOP 10.3.2.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel (zur Kenntnis)
An den Verwaltungsausschuss (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
1. Entscheidung
15-0910/2010 S1
0
 
Stellungnahme der Verwaltung zu einem Initiativantrag eines Stadtbezirksrates

Entscheidung

Neuer Standort für Skateanlage
Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am 06.05.2010
TOP 10.3.2.

Beschluss

Die Verwaltung wird aufgefordert die vor einigen Jahren in der Grävemeyerstraße in Mittelfeld abgebaute Skateanlage auf ihre Benutzbarkeit hin zu überprüfen, diese ggf. wieder herzustellen und einen geeigneten neuen Standort für die Anlage im Stadtbezirk
zu finden.

Entscheidung

Dem Vorschlag des Stadtbezirkrates kann nicht gefolgt werden.

Die drei Skateranlagen-Elemente sind auf Grund monatelang andauerndem Vandalismus in den Jahren 2006 und 2007 mehrfach beschädigt, repariert und schließlich mit einer Axt sowie Feuer so stark beschädigt worden, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnte und sie daraufhin abgebaut wurden.

Gemäß Stellungnahme des Herstellers würden die Kosten für die aufwändige Reparatur der Stahlkonstruktion, der Holzteile sowie der Fahrbahnbleche ca. 13.000 bis 16.000 Euro betragen. Dies entspricht fast dem Neupreis gleichwertiger Elemente und ist daher wirtschaftlich nicht mehr rentabel. Hinzu käme der Aufwand für Transport, Montage und Fundamente auf der Skateranlagenfläche. Auch eine höhere Vandalismussicherheit wäre dann nicht gegeben.
Vandalismusresistenter sind Betonbahnen, die in der Anschaffung jedoch mindestens doppelt so teuer sind wie die in der Vergangenheit verwendeten Stahl-Holz-Alu-Konstruktionen. Dies ist für die LHH angesichts der Haushaltslage zurzeit nicht leistbar.

Die Standorte Spielpark Ziegelstraße oder Spielplatz Wülfeler Bruch sind zum Errichten einer Skateranlage nicht geeignet, da sie in Wohngebieten liegen und Skateranlagen aus Lärmschutzgründen dort nicht errichtet werden dürfen. Aus diesem Grund wurde seinerzeit der Standort an der Grävemeyerstraße ausgewählt.