Drucksache Nr. 15-0908/2010 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Radweg (Radstreifen) Nordseite Wülfeler Straße
Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am 06.05.2010
TOP 9.2.1.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel (zur Kenntnis)
 
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Antwort
15-0908/2010 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Radweg (Radstreifen) Nordseite Wülfeler Straße
Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am 06.05.2010
TOP 9.2.1.

Radweg (Radstreifen) Nordseite Wülfeler Straße

Seit Jahren forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel den Ausbau des Fuß- und Radweges von Bemerode nach Mittelfeld. Zwischenzeitlich ist der Fußweg ausgebaut, ein gesicherter Fahrradweg ist jedoch immer noch nicht vorhanden. Stattdessen wurde ein „Fahrradstreifen“ (neuerdings mit einer durchgehenden Linie) markiert. Dieser Fahrradstreifen wird kaum genutzt, weil die Sicherheit der Fahrradfahrer auf der sehr stark befahrenen Wülfeler Straße nicht nachhaltig gewährleistet ist. Darüber hinaus ist der Fahrradstreifen nicht durchgängig markiert, er wird an der Bushaltestelle Lerchenfeldstraße durch einen weißen Balken unterbrochen und irritiert die wenigen Fahrradfahrer zusätzlich.
Der Ausbau eines gesicherten Fahrradwegs wurde von der Verwaltung wegen angeblich zu hoher Kosten für den Ankauf eines Geländes aus Privathand abgelehnt.
Nunmehr wurde in der Stadtteilzeitung berichtet, dass ein Grundstückstausch zwischen der LHH und dem Annastift hätte stattfinden können, wenn die Verwaltung dementsprechende Gespräche mit der Leitung des Annastiftes geführt hätte.

Wir fragen die Verwaltung:
1. Sind überhaupt Gespräche mit der Leitung des Annastifts wegen eines möglichen Grundstückstausches geführt worden? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
2. Wie gedenkt die Verwaltung weiter zu verfahren, um die Sicherheit der Fahrradfahrer auf der Wülfeler Straße zu gewährleisten?

Schriftliche Antwort der Verwaltung

Zu 1 Frage 1:
Es haben Gespräche mit dem Annastift stattgefunden, die sich allerdings nur auf notwendige kleine Flächen bezogen. Ein größerer Grundstücksankauf war aus Sicht der Verwaltung nicht nötig, da die vorhandenen Flächen für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen ausreichen, um sichere Verkehrsanlagen gemäß Richtlinien anbieten zu können.



Zu Frage 2:
Der heutige Radfahrstreifen bietet ausreichend Sicherheit zum Kfz-Verkehr und wird im weiteren Verlauf als gesonderter Bordsteinradweg durchgeführt. Eine sichere Querung in Fahrtrichtung Westen findet signalgesichert an der Paderborner Straße statt.
Eine Veränderung der Verkehrsanlage ist nicht erforderlich.