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Die Unterführung stellt eine zentrale fußläufige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof, der U-Bahnstation Hauptbahnhof und der Lister Meile dar und wird täglich von einer großen Zahl von Menschen genutzt.
Aufgrund ihrer Länge, der geschlossenen baulichen Führung, der Nicht-Einsehbarkeit des Tunnelausgangs an der Lister Meile sowie fehlender Ausweich- und Abzweigmöglichkeiten wird sie insbesondere in den Abend- und Nachtstunden von vielen Nutzerinnen und Nutzern als unsicher wahrgenommen. Dies gilt in besonderem Maße für Frauen.
Hinzukommt, dass sich im Bereich der Ausgänge regelmäßig Personen in prekären Lebenslagen aufhalten, die teilweise unter schwerem Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen. Dieses verstärkt das subjektive Unsicherheitsgefühl. Eine niedrigschwellige Möglichkeit, in einer akuten Situation unmittelbar Hilfe zu rufen oder auf sich aufmerksam zu machen, besteht derzeit leider nicht.
Die Installation vandalismussicherer, wandmontierter Notrufpunkte mit direkter Leitstelleanbindung stellt eine geeignete und zeitgemäße Maßnahme dar, um sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das Sicherheitsgefühl der Nutzerin und Nutzer nachhaltig zu verbessern.