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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Abriss des Godihardistifts, Posthornstraße
Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 27.03.2019
TOP 7.1.1.
Laut Informationen soll das Godehardistift zum 31.12.2019 schließen und abgerissen werden. Weiteren Berichten zufolge soll es nicht möglich sein, an gleicher Stelle einen Neubau zu realisieren.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Hat der Betreiber schon einen Antrag auf Abriss gestellt?
2. Kann an der gleichen Stelle wieder ein Seniorenheim, mit den gleichen Gegebenheiten wie heute, gebaut werden?
3. Hat es Gespräche von Seiten des Betreibers mit der Verwaltung zum geplanten Abriss und Neubau gegeben bzw. hat es Gespräche zur Findung eines Grundstückes in Linden gegeben?
Antwort der Verwaltung:
zu 1.)
Ein Abriss ist nach der Niedersächsischen Bauordnung genehmigungsfrei, muss aber angezeigt werden. Eine Anzeige liegt der Verwaltung nicht vor.
zu 2.)
Die Liegenschaft des Godehardistifts liegt in dem rechtsgültigen Bebauungsplan Nr. 912. Es ist Gemeinbedarfsfläche mit der näheren Bezeichnung Katholische Gemeinde und Altenzentrum festgesetzt.
Das Baurecht bleibt auch nach Abriss der Bebauung bestehen.
zu 3.)
Die Verwaltung hat mehrfach das Gespräch mit dem Interimsgeschäftsführer des Godehardistiftes und dem Vorstand des Johannesstiftes gesucht.
Bei Gesprächen mit der Geschäftsführung wurde darüber gesprochen, wie bei Schließung eine stationäre pflegerische Versorgung der Bewohner*innen sichergestellt werden kann und welche Perspektiven es im Stadtbezirk Linden-Limmer für das Godehardistift geben könnte. Der Träger des Stiftes bekräftigte am 20.03.2019 im Gespräch gegenüber der Verwaltung, dass das Gebäude in der Posthornstraße 17 zukünftig nicht mehr als stationäre Pflegeeinrichtung betrieben wird. Vielmehr gehen die Überlegungen der Geschäftsführung des Godehardstiftes hinsichtlich des jetzigen Standortes eher in Richtung Seniorenwohnungen. Die Verwaltung hat deutlich ihren Wunsch formuliert, dass auch zukünftig eine bezahlbare Pflegeeinrichtung für Senior*innen vorhanden ist. Dazu wird es voraussichtlich ein weiteres Gespräch geben, in dem auch mögliche Alternativflächen im Stadtbezirk einbezogen werden.