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Informationen betroffener Bürger*innen zufolge sind die Mieter*innen in mehreren Mehrfamilienhäusern von Entmietungen bedroht. Im konkreten Fall der Pestalozzistr. 16 wird den Bewohner*innen eine durch Luxussanierung begründete Mietsteigerung um nahezu 300% angedroht:
Käuferin der Immobilie ist eine GmbH aus Zossen in Brandenburg, die eigens, neben weiteren Gesellschaften, für den Erwerb des Hauses gegründet wurde. Zossen wiederum ist, belegt durch Medienberichte, wegen geringerer Gewerbesteuern als innerdeutsche Steueroase berüchtigt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/steueroase-zossen-101.html
In diesem Zusammenhang fragen wir die Verwaltung:
1.: Welche Möglichkeiten hat oder hätte die Verwaltung, gegen derart exorbitante Mietsteigerungen durch unnötige Luxussanierungen vorzugehen?
2.: Sind der Verwaltung weitere Verkäufe bzw. Verkaufsabsichten von Mehrfamilienhäusern an Immobilienunternehmen bekannt?
3.: Inwieweit ist es der Verwaltung möglich, potentielle Verkäufer*innen von Mehrfamilienhäusern dafür zu sensibilisieren, ihre Immobilien nicht an Unternehmen mit dubiosen Geschäftspraktiken zu veräußern?