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Linden-Park: Ruhen die Bauaktivitäten im Ihme-Zentrum?
Im Herbst 2008 sollen eigentlich die Arbeiten für das geplante Einkaufszentrum „Linden-Park“ abgeschlossen sein. Dann sollen auf 35.000 Quadratmetern rund 100 Geschäfte ihre Türen öffnen. Das verspricht der Eigentümer, die US-Beteiligungsfirma Carlyle, auf Fassaden großen Plakaten. Das US-Unternehmen hatte die Fläche 2006 vom damaligen Besitzer, der Firmengruppe Engel, erworben und plante bislang, das Ihme-Zentrum bis zum Herbst dieses Jahres zu revitalisieren. Entstehen soll eine mit viel Glas und hochwertigen Baumaterialien ausgestattete Ladenpassage im Erdgeschoss. Auch die darüber liegende Passage soll erneuert werden. Seit Wochen scheinen die Bauarbeiten im Ihme-Zentrum nun allerdings zu ruhen. Unabhängig davon war in den Medien zu lesen (Manager-Magazin 13. März 2008 und HAZ 14. März 2008), dass einer der Fonds der US-Firma, die Carlyle Capital Corporation (CCC), kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Aktie sei um bis zu 95 Prozent gefallen. Der Umbau des Ihme-Zentrums zum Linden-Park wird aus einem zweiten Fonds Carlyles finanziert, dem Carlyle Europe Real Estate Partners II.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Seit Wochen scheinen die Bauarbeiten im Ihme-Zentrum zur Fertigstellung des Linden-Parks zu ruhen – was sind die Gründe dafür bzw. hat der drohende Zusammenbruch des einen Fonds der US-Firma Carlyle mittelbar oder unmittelbar Auswirkungen auf den zweiten Fonds und damit auf die Fertigstellung und den geplanten Eröffnungstermin des Einkaufszentrums?
2. Für die Fertigstellung des Linden-Parks sind aufwendige Arbeiten nötig – wann werden welche Bauabschnitte abgeschlossen sein und ist der Eröffnungstermin Herbst 2008 überhaupt noch zu halten?
3. Wie viel Geschäftsfläche ist vertraglich verpflichtend an wie viel und welche Geschäfte zu wann vermietet?