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Bereits im letzten Jahr musste sich der Bezirksrat mit Bewohnerbeschwerden aus dem „Elisen Carré“ auseinandersetzen. Dort werden ca. 100 Sozialwohnungen von der Gagfah Immobilien-Management GmbH (vormals Nileg) verwaltet.
Die Bewohner/innen beklagten eklatante Instandhaltungsmängel und Probleme in der Verwaltung der Immobilie, die auch in das Umfeld ausstrahlen (Rattenplage, Drogenkonsum & -handel, Vermüllung, ...). – Versuche seitens des Bezirksrates mit der Wohnungsgesellschaft ins Gespräch zu kommen, sind gescheitert, da man von dort scheinbar kein Interesse an konstruktiven Lösungen zu haben scheint.
Nun wurden die alten Vorwürfe in der Presse erneuert (HAZ West, 28.02 2008).
Die Gagfah erhält von der Stadt Hannover laufend Aufwendungszuschüsse, soll damit die Mieten niedrig halten und so für untere Einkommensgruppen öffnen.
Wir fragen in diesem Zusammenhang die Verwaltung:
1. Ist es möglich die Aufwendungszuschüsse zu kürzen oder einzustellen, da der Bauträger seinen Verpflichtungen scheinbar nicht (mehr) nachkommt?
2. Welche anderen Möglichkeiten sieht die Verwaltung „von außen“ Einfluss auf eine, dem Objekt und der Bewohnerschaft angemessene, Verwaltung der Immobilie zu nehmen?
3. Welche Möglichkeiten bieten z. B. Vorschriften zu Gesundheit und Hygiene um die Wohnungsbaugesellschaft zum Handeln zumindest gegen die Rattenplage zu zwingen?