Drucksache Nr. 15-0618/2026 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Reduzierung der Behindertenparkplätze in der Verdener Straße
Sitzung des Stadtbezirksrates Herrenhausen Stöcken am 06.05.2026
TOP 7.3.1.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Herrenhausen Stöcken (zur Kenntnis)
 
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Antwort
15-0618/2026 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Reduzierung der Behindertenparkplätze in der Verdener Straße
Sitzung des Stadtbezirksrates Herrenhausen Stöcken am 06.05.2026
TOP 7.3.1.

Der Stadtbezirksrat hat in seiner Sitzung am 03.12.2025 den Antrag gestellt, die in der Verdener Straße vorhandenen vier Behindertenparkplätze auf zwei zu reduzieren. Die Verwaltung ist dem Antrag gefolgt, hat aber gleich drei Behindertenparkplätze in Ladeparkplätze umgewandelt.


Ich frage die Verwaltung:
1. Auf Grund welcher Überlegungen wurden, abweichend vom Antrag des Stadtbezirksrates, drei Behindertenparkplätze umgewandelt.

2. Sind vor der entsprechenden Entscheidung das Büro des Behindertenbeauftragten der Stadt Hannover und die „Verkehrs AG Hannover“ beteiligt worden? (Die Verkehrs-AG Hannover ist eine Arbeitsgruppe von behinderten und nicht behinderten Menschen, die seit vielen Jahren versucht, bei Einschränkungen durch Barrieren, z.B. für behinderte und ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen Problemlösungen zu finden.)



3. Wenn nicht, beabsichtigt die Verwaltung zukünftig bei Fragen die unmittelbar die Menschen mit Behinderungen betreffen, den Behindertenbeauftragten der Stadt Hannover und die „Verkehr AG“ um Stellungnahme zu bitten.

Die Verwaltung antwortet wie folgt:



Zu 1.)

Der Rückbau von drei Behindertenparkplätzen – anstelle von zwei, wie in der DS 15-2221/2025 „Reduzierung der Behindertenparkplätze in der Verdener Straße“ beschlossen - wurde nach ausführlicher Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Bezirksbürgermeister für Herrenhausen-Stöcken, Herrn Lukas Mönkeberg, als zielführender bewertet.
Die Beibehaltung eines Behindertenparkplatz – und zwar des nördlichsten der vier – wurde sowohl vom Bezirksbürgermeister als auch von der Straßenverkehrsbehörde als absolut ausreichend entschieden, zumal an dieser Stelle bereits eine Bordabsenkung vorhanden ist.

Zu 2.)

Das Dezernat III - Soziales und Integration - und die „Verkehrs-AG Hannover“ wurden aufgrund der unter 1 genannten Abstimmungen und Entscheidungen nicht einbezogen, da nach dem Verständnis aller Beteiligten die Belange von Menschen mit Behinderungen ausreichend berücksichtigt wurden und die Zielvorgaben gemäß DS 15-2221/2025 - insbesondere auch in Bezug auf die Begründung - im Mittelpunkt standen.

Zu 3.)

In Neu- bzw. Umplanungen wird das Dezernat III - Soziales und Integration, mit dem Büro des Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Hannover regelmäßig einbezogen.