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Gefährliche Ampelanlage Wunstorferstraße / Tegtmeyerstraße / Bushaltestellen
Antrag
der Bezirksrat möge beschließen:
1. „Rotlichtsünder“ sind durch ein Blitzgerät zu überführen.
2. Die Ampelanlage ist so neu zu schalten, dass
a. die „Sekundenschaltung“ an dieser Stelle aufgegeben wird.
b. wenn der Bus hält, die Ampel für die Fußgänger rot zeigt
( Busbeeinflussung der LSA ).
3. Sollte eine Busbeeinflussung aus finanziellen Gründen nicht durchgeführt werden, wird stadteinwärts vor der Einmündung Brunnenstraße eine Haltlinie mit der Beschilderung „Bei Rot hier halten!“ eingerichtet und ab Stockhardtweg mit einer durchgehenden Linie unterstützt. Entsprechend wird stadtauswärts verfahren.
Begründung
Für Kindergarten – und Hortkinder und die BewohnerInnen der Altenwohnanlage in der Sackmannstraße haben sich wiederholt gefährliche Situationen an der o.a. Ampelanlage
ereignet. Die Gefahrensituation entsteht dadurch, dass der haltende Bus ( häufig lange Gelenkbusse ) „noch schnell“ überholt wird. Derweil haben schnell aussteigende Fahrgäste oder andere Passanten schon „Grün“ angefordert und erhalten und betreten die Fahrbahn. Die Aufmerksamkeit der den Bus überholenden Autofahrer konzentriert sich dabei auf den Gegenverkehr und nicht auf das Rotlicht, was aber u.U. auch mutwillig überfahren wird, um von der Gegenfahrbahn wieder einscheren zu können. Vor dem Bus wartende Menschen sehen das Fehlverhalten zu spät, wenn sie schon auf dem Überweg sind. Mehrere Fälle sind sogar durch Anzeigen belegt, bei denen Eltern ihre Kinder gerade noch zurückreißen konnten. Abbieger aus der Tegtmeyerstraße und der Großen Straße versuchen, bevor der Bus wieder anfährt, an ihm vorbei zu kommen. „Grün“ für Fußgänger ist durch dieses Fehlverhalten oft kein eindeutiges Signal. Der Überweg kann so nicht gefahrlos genutzt werden.
Die Rot-Sekunden-Schaltung der Ampel ist Vielfahrern bekannt und wird häufig ignoriert. Bei Dauerverkehr (bis 50 kmh) zu Hauptverkehrszeiten morgens und am späteren Nachmittag, wenn auch die Hortkinder allein unterwegs sind, reagiert die Ampel nicht für Fußgänger bei Bedarf. Jüngst – während der durch Hochwasser bedingten Sperrungen - hat die Autoschlange zehn Minuten lang Vorrang gehabt.
Bei einem Ortstermin mit Kita-Leitung, Tiefbauamt, RegioBus, Kontaktbeamten und einem Bezirksratsmitglied haben sich die Beteiligten auf die oben genannten Lösungen geeinigt.