Drucksache Nr. 15-0615/2020 N1 S1:
Verlängerung der Stadtbahnlinie 6 bis nach Laatzen
Sitzung des Stadtbezirksrates Kirchrode-Bemerode-Wülferode am 11.03.2020
TOP 9.1.1.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt Hannover
An den Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode (zur Kenntnis)
An den Verwaltungsausschuss (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
1. Entscheidung
15-0615/2020 N1 S1
0
 
Stellungnahme der Verwaltung zu einem Initiativantrag eines Stadtbezirksrates

Verlängerung der Stadtbahnlinie 6 bis nach Laatzen
Sitzung des Stadtbezirksrates Kirchrode-Bemerode-Wülferode am 11.03.2020
TOP 9.1.1.

Beschluss

Die Stadtverwaltung wird gebeten, sich bei der Region Hannover dafür einzusetzen, dass die Linie 6 vom aktuellen Endpunkt in Messe-Ost bis zum Endpunkt in Laatzen verlängert wird.

Entscheidung

Dem Antrag wurde gefolgt.

Der Antrag wurde zur Stellungnahme an die Region Hannover weitergeleitet. Die Region Hannover teilt folgendes mit:

„Mit der Beschlussdrucksache 1919 (IV) BDs haben die zuständigen politischen Gremien der Region Hannover im Dezember 2018 Planungsmittel für eine Machbarkeitsuntersuchung freigegeben. Ziel war die Prüfung von Möglichkeiten für eine Stadtbahnspange vom derzeitigen Endpunkt der Stadtbahnlinie 6 (Messe/Ost) bis nach Laatzen einschließlich einer Standortdefinition für die zusätzliche Haltestelle Expo-Park.

Die technische Realisierbarkeit konnte mit der Machbarkeitsuntersuchung inzwischen nachgewiesen werden. In weiteren Schritten ist ein umsetzbares Betriebskonzept zu entwickeln und die Wirtschaftlichkeit als erforderliche Grundlage zur Erlangung von Investitionsfördermitteln des Landes und ggf. des Bundes zu prüfen. Diese Prüfung erfolgt auf Basis der zukünftigen Strukturdaten und der nach abgeschlossenem Ausbau erzielbaren Fahrgastnachfrage im Untersuchungsgebiet. Wegen des großen Projektumfanges ist eine Förderung der Investitionen über das GVFG unverzichtbare Voraussetzung für die Umsetzung.
Aufgrund der Vielzahl parallel in Planung befindlicher Stadtbahnvorhaben ist mit Ergebnissen nicht mehr im Jahr 2020 zu rechnen.“