Anfrage Nr. 15-0601/2009:
Atomtransporte durch Linden

Inhalt der Drucksache:

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Atomtransporte durch Linden

Eher zufällig wurde unlängst aus Eisenbahnerkreisen in Linden-Süd bekannt, das die Atommülltransporte mittels der sogenannten Castor-Behälter erneut durch das Stadtgebiet von Hannover geführt werden und dabei auch die Bahnanlagen in Linden-Süd benutzt werden.
Wie zu recht schon oft gefordert und auch wiederholt durch die Genehmigungsbehörden und die Deutsche Bahn AG zugesagt, sollen dicht besiedelte und Großstadtgebiete bei solchen Transporten umfahren werden. – Gegen diesen Grundsatz scheint andauernd verstoßen zu werden.

Nur ungern möchten wir an die verheerenden Folgen möglicher Unfälle erinnern,

. . . und fragen die Verwaltung:

1. Stimmt es, das die Züge die die sogenannten Castor-Behälter nach Gorleben transportieren, auf dem Weg ins Wendland seit Jahren wiederholt durch das Stadtgebiet Hannover (und dabei auch durch Linden) geleitet wurden, bzw. werden?


2. Ist eine Gefährdung der Bevölkerung im Regelfall, aber auch bei möglichen Unfällen ausgeschlossen?
3. Wie kooperiert die Bahn mit der LHH bei Unfällen; gibt es Notfallpläne für Unfälle dieser Art, bei der Bahn, innerhalb der Stadtverwaltung, bei Feuerwehr und anderen wie dem THW usw.?