Informationen:
verwandte Drucksachen:
| 15-0444/2024 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 07.03.2024: Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld: Einstimmig
Antragsteller(in):
Gemeinsamer Antrag von SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
| 15-0444/2024 (Originalvorlage) |
Gemeinsamer Antrag von SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dabei soll dargelegt werden, in welchen Bereichen bzw. an welchen Orten im Stadtbezirk größere Taubenpopulationen beobachtet werden, welche Verschmutzungen oder gar Schäden im Umfeld dieser Populationen zu beobachten sind, wo Stadttauben – möglicherweise sogar gezielt – gefüttert werden und welche Maßnahmen die Verwaltung als geeignet betrachtet, um Stadttauben-Populationen einzudämmen, zu vergrämen oder sogar zu verringern.
Indessen stellt sich die Tauben-Situation am Roderbruchmarkt nach Ansicht etlicher Anwohnenden durchaus als bedenklich dar, sehen Anwohnende sich wegen der Tauben gezwungen, ihre Balkone und Terrassen mit Schutznetzen abzuspannen. Dies bedeutet eine erhebliche Einbuße an Lebensqualität.
Auch in anderen Bereichen des Stadtbezirkes, so vor allem unter den Eisenbahnbrücken in Kleefeld und im Heideviertel wie auch unter den Brücken über den Mittellandkanal in Groß-Buchholz, haben sich Taubenpopulationen eingenistet. Ist für den Bereich am Bahnhof Karl-Wiechert-Allee ein Maßnahmen- und Zeitplan erarbeitet worden, der letztlich eine Vergrämung der dortigen Taubenpopulation im Zuge von Sanierungsarbeiten an der Brücke über den Bahnhof und die Gleiskörper dort vorsieht, so haben Vergrämungsmaßnahmen an der Eisenbahnbrücke über die Scheide-/Berckhusenstraße nicht den gewünschten Erfolg gezeitigt – unter anderem, weil Tauben dort in den Entwässerungseinrichtungen der Brücke nisten und sich auf Lichtsignalanlagen in diesem Bereich aufhalten.
An all diesen Orten wird über massive Verschmutzungen und Belästigungen durch zahlreiche Stadttauben berichtet; am Bahnhof Karl-Wiechert-Allee werden seit Anfang Februar auch wieder unerlaubter Weise von einer unbekannten Person gefüttert.
Vor diesem Hintergrund erscheint ein Bericht der Verwaltung über die Stadttauben-Populationen, über von diesen bedingten Beeinträchtigungen und Schäden wie auch über mögliche Maßnahmen und über mögliche Pläne der Verwaltung, diese umzusetzen, vor dem Bezirksrat dringend geboten.