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Im Juni 2025 nahm die Leitstelle des Verkehrsaußen- und städtischen Ordnungsdienstes ihren Betrieb auf. Sie soll Einsätze von Verkehrsaußen- und Ordnungsdienst zentral koordinieren und Hilfeersuchen und akute Beschwerden entgegennehmen. Auf der Internetseite der Stadt heißt es hierzu: „Mit ihrer Einrichtung wurde nicht nur die Erreichbarkeit verbessert, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, Anliegen zielgerichtet zu bearbeiten und personelle Ressourcen effizienter zu steuern“. Teil der Aufgaben des Verkehrsaußendienstes ist es, bei einer gegenwärtigen Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder einer vorliegenden Behinderung wie z.B. durch zugeparkte Garagenausfahrten, Abschleppmaßnahmen anzuordnen. Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner in der Oststadt standen kürzlich vor dem Problem, dass ihr Garagenhof über mehrere Tage zugeparkt war und sie, da kein Notfall vorlag, von der Polizei auf die Leitstelle verwiesen wurden. Trotz tagsüber mehrfach wiederholter Versuche war es ihnen nicht möglich, unter der zentralen Rufnummer der Leitstelle jemanden zu erreichen.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Wie genau funktioniert die Leitstelle, wie ist sie organisatorisch aufgebaut?
2. Werden eingehende Anrufe auch dann dokumentiert, wenn sie nicht angenommen werden (können)?
3. Woran erkennen vergeblich Anrufende, wann die Leitstelle als nächstes wieder erreichbar ist?