Anfrage Nr. 15-0436/2026:
Platz an der Andreaestraße: Temporäre Aufwertung möglich?

Inhalt der Drucksache:

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Platz an der Andreaestraße: Temporäre Aufwertung möglich?

Nach dem man festgestellt hat, dass die Planungen zu einer dauerhaften Aufwertung dieses Platzes wegen einer teilweisen Unterkellerung durch das frühere Karstadt-Haus nicht ohne weiteres umgesetzt werden können, herrscht dort Stillstand. Die erforderlichen Abstimmungen mit den Eigentümern werden geraume Zeit in Anspruch nehmen. Derweil verkommt dieser Platz im Herzen der Stadt immer weiter. In der Vorlage der Verwaltungsspitze „Hannover – Mit Sicherheit zusammen!“ von Mitte Januar wird der Platz als einzige aufzuwertende Innenstadtlage nicht erwähnt. Nach einem Pressebericht beklagen sich beispielsweise Geschäftsleute aus umliegenden Gewerbebetrieben über „offen sichtbare Drogenkriminalität“, das „Verhalten von Süchtigen, Obdachlosen und Trinkern, die in Eingängen lagern oder ihre Notdurft öffentlich verrichten“. Demgegenüber vertritt der zuständige Diakoniepastor presseöffentlich die Auffassung, man könne „verlassene Ecken wieder beleben“. Dabei benennt er konkret den Bereich zwischen Andreaestraße, Schillerstraße und dem alten Karstadt-Haus. Er sei optimistisch, dass man etwas verändern könne.

Wir fragen die Verwaltung:
1. Welche Möglichkeiten zur temporären Aufwertung des Platzes sieht sie, bis die bereits erarbeiteten Planungen fortgeführt werden können, damit sich alle Menschen zum dortigen Aufenthalt eingeladen fühlen?
2. Welche flankierenden Maßnahmen wären aus Sicht der Verwaltung bei einer temporären Aufwertung des Platzes erforderlich?