Informationen:
Nachrichtlich:
- Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode
Antragsteller(in):
Bezirksratsherr Maximilian Wahl (DIE LINKE.)
Bezirksratsherr Maximilian Wahl (DIE LINKE.)
![]() | ![]() | |||||||||
An den Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode (zur Kenntnis) |
|
| ||||||||
Vor diesem Hintergrund hat sich innerhalb der Spielerschaft des Minecraft-Servers BTE-Germany eine Community gebildet, die Städte und Regionen in ganz Deutschland möglichst detailgetreu digital nachbaut. Die Beteiligten investieren hierfür viel Freizeit, organisieren sich eigenständig und setzen sich intensiv mit realen Gegebenheiten, historischen Entwicklungen sowie aktueller Infrastruktur auseinander.
Solche Initiativen können einen Beitrag zur Identifikation mit den jeweiligen Orten, zur Vermittlung von Stadtgeschichte sowie zu innovativen Formen der Jugendbeteiligung leisten.
In der Anlage befinden sich exemplarische Abbildungen aus dem Spiel, die einen Einblick in den Umfang und die Detailtiefe der Bauprojekte geben.
Daher frage ich die Verwaltung:
2. Wie bewertet die Verwaltung das Engagement der Beteiligten im Hinblick auf Stadtidentität, Jugendbeteiligung und digitale Formen des Ehrenamts?
3. Gibt es seitens der Verwaltung oder städtischer Einrichtungen Kontakte zu dieser Community oder die Bereitschaft, einen solchen Austausch aufzubauen und welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung in diesem Zusammenhang für eine organisatorische, inhaltliche oder gegebenenfalls finanzielle Unterstützung?
Der LHH sind diese und weitere vergleichbare Community-Initiativen im Wesentlichen bekannt.
Grundsätzlich ist das ehrenamtliche Engagement mit Blick auf diese und weitere Community-Entwicklungen gesellschaftlich positiv zu bewerten. Es vermittelt u.a. Wissen zu Digitalisierung, Virtualisierung und fördert kooperative Entwicklung und ein grundsätzliches gemeinsames Engagement.
Die Verwaltung nutzt als Planungsgrundlage und Wissensbasis eigene digitale dreidimensionale Anwendungen wie z.B. den Digitalen Zwilling Hannover 3D, die auf verlässlichen amtlichen Geobasisdaten aufbauen. Mit dieser und weiteren Anwendungen lassen sich bereits jetzt Stadtplanungen virtualisiert dreidimensional durchführen und bewerten, Bürgerbeteiligungen unterstützen und grundsätzlich Wissen vermitteln.