Anfrage Nr. 15-0399/2026:
Kostenentwicklung und Verzögerung des Crack-Konsumraums am „Stellwerk“

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Kostenentwicklung und Verzögerung des Crack-Konsumraums am „Stellwerk“

Wie die HAZ im Sommer 2025 berichtete, wird der Crack-Konsumraum in der Hilfeeinrichtung „Stellwerk“ nicht, wie zwischenzeitlich angekündigt, 2025 eröffnet, sondern erst Mitte 2026. Zudem sind die ursprünglich kalkulierten Kosten (zunächst Containerlösung für rund 10.000 Euro, später 200.000 Euro für einen Anbau) laut aktueller Kostenberechnung auf knapp 400.000 Euro gestiegen.
Begründet wird die Verzögerung mit einer „längeren Klärung der Finanzierung und weiteren Abstimmungen“. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Konsumplätze bei acht. Der Betrieb soll, analog zum bestehenden Druckraum, 62 Stunden an sieben Tagen pro Woche erfolgen. Der ursprünglich angeschaffte Container erwies sich als untauglich, insbesondere aufgrund technischer Anforderungen (Belüftung/Notfallentlüftung). Nun ist ein Anbau am „Stellwerk“ an der Fernroder Straße vorgesehen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Wie erklärt sich die erhebliche Kostensteigerung auf rund 400.000 Euro konkret?
Bitte um eine detaillierte Aufschlüsselung (Baukosten, technische Ausstattung inkl. Entlüftungsanlage, Sicherheitskonzept, Planungskosten, Betriebsvorbereitung etc.) sowie Darstellung, welche Kosten bereits angefallen sind.

2. Warum waren die Kostenentwicklung und die bauliche Untauglichkeit der Containerlösung nicht früher absehbar?

3. Wie sind der aktuelle Stand und der verbindliche Zeit- und Finanzierungsplan bis zur
- wie zuletzt angekündigten - Eröffnung Mitte 2026?

Wir bitten um eine transparente Darstellung des aktuellen Projektstands sowie der weiteren Planung.