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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Personalsituation beim KSD Misburg
Sitzung des Stadtbezirksrates Misburg-Anderten am 06.03.2024
TOP 6.1.1.
Seit einigen Wochen ist der KSD (Kommunaler Sozialdienst) Misburg offensichtlich auf Grund von Personalmangel nicht mehr existent. Die Aufgaben wurden von anderen Stadtbezirken übernommen, was zu unzumutbaren Wegen für einige Bürgerinnen und Bürger führt. Nunmehr scheint eine neue Leiterin eingesetzt worden zu sein.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Seit wann gibt es eine neue Leiterin des KSD in Misburg, und wie ist die Personalsituation des KSD?
2. Welche Aufgaben kann der KSD auf Grund des Personalmangels derzeit nicht wahrnehmen?
3. Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung über die Entwicklung des KSD in den übrigen Stadtbezirken (die ja mittelbare Auswirkungen auf Misburg haben dürfte)?
Antwort der Verwaltung
zu 1:
Seit Mitte Oktober 2022 ist die aktuelle Dienststellenleitung eingesetzt. Die Dienststelle wurde im Juni 2023 an den Standort Misburg zurückgeführt, seither hat sich die Personalsituation kontinuierlich gebessert.
zu 2:Am Standort Misburg sowie in allen anderen Dienststellen des KSDs werden alle Aufgaben vollumfänglich wahrgenommen.
zu 3:Die Entwicklung des KSD ist personalintensiv und ein Arbeits- und Handlungsfeld, das von der direkten Arbeit mit Menschen bestimmt wird. Personelle Veränderungen gehören zum betrieblichen Alltag und haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Arbeit der Dienststellen des KSD im gesamten Stadtgebiet.
Der bundesweit bestehende Fachkräftemangel ist für den KSD und den gesamten Fachbereich 51 auch weiterhin eine strukturelle Herausforderung. Aus diesem Grunde wurde in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen geplant und zur Umsetzung gebracht, um neue Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Erste „Erfolge“ lassen sich erkennen, dennoch ist hier keine „Entwarnung“ zu geben.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen (steigende Armut, Pandemiefolgen…) haben ebenfalls unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeit in den Stadtbezirken. Sie tragen dazu bei, dass die Arbeitsbelastungen und Fallzahlen steigen.