Drucksache Nr. 15-0364/2017 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Briefmarkenautomat Kurze-Kamp-Straße
Sitzung des Stadtbezirksrates Bothfeld-Vahrenheide am 22.02.2017
TOP 5.1.2.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt Hannover
An den Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide (zur Kenntnis)
 
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Antwort
15-0364/2017 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Briefmarkenautomat Kurze-Kamp-Straße
Sitzung des Stadtbezirksrates Bothfeld-Vahrenheide am 22.02.2017
TOP 5.1.2.

Im öffentlichen Raum vor dem Schreibwarengeschäft in der Kurzen-Kamp-Straße befand sich bis Mitte letzten Jahres ein Briefmarkenautomat der Deutschen Post, der abgebaut wurde.
Dieser Automat war eine praktische Einrichtung, um insbesondere außerhalb der Geschäftszeiten zeitsparend Briefmarken zu kaufen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Was ist der Grund für den Abbau des Briefmarkenautomaten?

2. Ist der Aufbau eines neuen Automaten geplant, und wenn nicht, welche anderen Möglichkeiten zum Erwerb von Briefmarken sieht die Post für ihre KundInnen an dieser Stelle vor?

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt:

Die Anfrage wurde zuständigkeitshalber an die Deutsche Post AG weiter geleitet und von ihr wie folgt beantwortet.

Der Briefmarkenautomat in der Kurze-Kamp-Str. 1a bestand seit vielen Jahren, doch hatte sich über die Zeit als leider unwirtschaftlich erwiesen. Die Inanspruchnahme des Gerätes und der leider gestiegene Betriebsaufwand standen in keinem vertretbaren Verhältnis mehr. Daher haben wir uns entschieden, den Automaten nicht weiter anzubieten. Unseren Kunden stehen natürlich weiterhin Briefmarken in der Filiale Kurze-Kamp-Str. 1a zur Verfügung. Das verbleibende Angebot in der Filiale bei SKRIPTUM mit der dort von geschultem Personal zusätzlich angebotenen Produkt- und Portoberatung darf weiterhin als überaus umfangreich und sehr kundenorientiert bewertet werden.

Wir bitten um Verständnis, dass wir als Wirtschaftsunternehmen die angebotenen Services stets auf deren wirtschaftliche Vertretbarkeit hin überprüfen müssen.

Darüber hinaus erleben wir bereits vor dem Rückbau des Automaten eine deutliche Nachfragezunahme bei den Alternativen: unser Porto direkt aus dem Internet zum Ausdrucken beim Kunden Zuhause oder auch die Bestellung von Porto über die eFiliale der Deutschen Post DHL im Internet ebenfalls mit Lieferung an die Haus- oder Firmenadresse. Natürlich gibt es darüber hinaus heute ebenfalls die Möglichkeit, sich Porto auf das Mobiltelefon senden zu lassen und die übermittelte Zahlenreihenfolge auf die Sendung zu übertragen, welche dann korrekt freigemacht versandfertig in den nächsten Briefkasten geworfen werden kann – wenn es einmal ganz dringend sein sollte und der kleine Markenvorrat verbraucht ist.