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Zum Haushalt 2019/2020 hatte der Rat der Landeshauptstadt Hannover mit dem Antrag Drucksache-Nummer H-0182/2019 die Verwaltung beauftragt, „mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion über die Anlage eines durchgehenden asphaltierten Radweges auf dem Betriebsweg am Südrand des Mittellandkanals zu verhandeln, die planerischen Vorbereitungen zu treffen und eine Kostenschätzung zu erarbeiten.“ Zugleich sollte „bei EU, Bund, Land und Region über mögliche Förderungen nachgesucht“ und schließlich das Ergebnis dem Stadtentwicklungs- und Bauausschuss vorgestellt werden.
Anfang Februar nun verkündete die Region Hannover, dass die Radwege entlang des Mittellandkanals im Umland demnächst ausgebaut und durchgängig asphaltiert werden sollen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
- Wie sind die Verhandlungen mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion bzw. mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes über eine Asphaltierung des Radweges entlang des Mittellandkanals auf dem Gebiet der Landeshauptstadt verlaufen, bzw. wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen?
- Wer würde die Kosten für die Asphaltierung der Radwege tragen, da diese bisher als Wirtschaftswege für den Kanalbetrieb betrachtet werden und somit in die Hoheit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes fallen?
- Wann kann mit einer Asphaltierung der Radwege entlang des Mittellandkanals auf dem Gebiet der Landeshauptstadt gerechnet werden, bzw. wann ist diese möglicherweise bereits vorgesehen?