Antrag Nr. 15-0286/2026:
Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität an der Kreuzung Geibelstraße / Stüvestraße verbessern

Inhalt der Drucksache:

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Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität an der Kreuzung Geibelstraße / Stüvestraße verbessern

Antrag

Die Verwaltung wird aufgefordert, die Überquerung der Geibelstraße auf Höhe der Stüvestraße zu erleichtern. Hierzu sollen insbesondere die Sichtbeziehungen für aus der Stüvestraße kommende Fußgänger*Innen und Radfahrende verbessert werden, etwa durch eine deutliche Verringerung des Kurvenradius an der – in Richtung Stephansplatz blickend – rechten Kreuzungsecke. Die dadurch entstehende Fläche könnte für die Installation von Fahrradanlehnbügeln genutzt werden, ohne die Gehwegachsen zu beeinträchtigen. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob Fahrradanlehnbügel an der – in Richtung Stephansplatz – linken Kreuzungsecke entfernt oder versetzt werden können, da sie derzeit die Querungsachse für Fußgänger*innen behindern. Im Zuge der Sanierung der Geibelstraße soll zudem eine Aufpflasterung der Querung der Stüvestraße entlang der Geibelstraße erfolgen.
Zudem wird die Verwaltung aufgefordert, zu prüfen und dem Bezirksrat Vorschläge zu unterbreiten, wie die akustische Situation in der Stüvestraße durch geeignete Begrünungsmaßnahmen, etwa an der Einmündung der Rehbockstraße oder durch vertikale Begrünung, verbessert werden kann. Dabei sollen Lösungen bevorzugt werden, die das Straßenbild und die Aufenthaltsqualität verbessern und gleichzeitig mit einem möglichst geringen Wegfall öffentlicher Parkplätze verbunden sind. Die Ergebnisse der Prüfung sind dem Bezirksrat zur Beratung vorzulegen.

Begründung

Die Kreuzung Geibelstraße/Stüvestraße ist für den Fuß- und Radverkehr derzeit unübersichtlich gestaltet. Eingeschränkte Sichtbeziehungen und große Kurvenradien erschweren insbesondere aus der Stüvestraße kommende Querungen und beeinträchtigen die Verkehrssicherheit. Eine bauliche Anpassung kann die Sicht verbessern, Querungswege verkürzen und den Kfz-Verkehr wirksam beruhigen.
Die aktuelle Anordnung der Fahrradanlehnbügel behindert teilweise Gehweg- und Querungsachsen. Durch eine Neuordnung lassen sich Barrierefreiheit und Nutzbarkeit des Kreuzungsbereichs verbessern.
Zudem leidet die Stüvestraße unter einer hohen Lärmbelastung. Begrünungsmaßnahmen können die akustische Situation sowie das Straßenbild und die Aufenthaltsqualität verbessern und sollen daher unter möglichst geringem Wegfall von Parkplätzen geprüft werden.