Anfrage Nr. 15-0254/2024:
Anbindung Kronsberg-Süd an den Rest des Stadtbezirks

Inhalt der Drucksache:

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Anbindung Kronsberg-Süd an den Rest des Stadtbezirks

Mit jedem weiteren Einzug steigt die Bedeutung einer geeigneten (provisorischen) Anbindung von Kronsberg-Süd an den Stadtbezirk. Insbesondere für alltägliche Ziele wie Nahversorger, Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen etc ist bereits jetzt die Einbindung in den Stadtbezirk wichtig. Teilweise gibt es einen provisorischen Gehweg, der sogar versucht wurde, mit Pfählen baulich zu schützen, wenngleich diese bereits teilweise umgefahren wurden. Dieses Beispiel zeigt, wie gefährlich die ungeschützte Teilnahme am Straßenverkehr inmitten einer Großbaustelle sein kann - insbesondere aufgrund des hohen Anteils an schweren LKW. Hier muss mehr für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden getan werden, auch wenn dies im Bereich einer Baustelle natürlich besonders herausfordernd ist.

Insbesondere im Bereich der nördlichen Zufahrt zum Baugebiet hat der provisorische Gehweg eine große Unterbrechung und die Verkehrsführung ist für Zufußgehende ausgerechnet im Bereich dieser Kreuzung, wo die Verkehrsintensität am größten ist, unklar und somit besonders unsicher. Gleiches gilt für den erforderlichen Wechsel der Straßenseite vom westlichen provisorischen Gehweg zum östlichen Teil mitten im Baugebiet an der Hauptstraße Kattenbrookstrift, wo eine Erleichterung der Querung beispielsweise durch einen temporären Zebrastreifen denkbar wäre.

In den Abend- und Morgenstunden kommt zudem erschwerend hinzu, dass es keine Straßenbeleuchtung im Bereich des provisorischen Gehwegs gibt.

Auch mit dem Pkw gibt es Verbesserungsbedarf. So gibt es vom Quartier Kronsberg-Mitte aus kommend keine legale Möglichkeit, in das Gebiet Kronsberg-Süd abzubiegen. Viele versuchen es aber trotzdem, was auch hier zu unklaren Situationen führt.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
  1. Wird die Verwaltung für Pkw kurzfristig ein Linksabbiegen an der entsprechenden Kreuzung ermöglichen; wenn ja: bis wann und wenn nein: warum nicht?
  2. Welche Sicherheitsverbesserungen sind für Zufußgehende im Baugebiet möglich und wann werden diese vorgenommen (insbesondere - aber nicht ausschließlich - im Bereich der oben genannten Örtlichkeiten)?
  3. Wird es eine provisorische Beleuchtung der Gehwege geben; wenn ja: bis wann und wenn nein: warum nicht?