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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Reinigungstaktung Regenwassergullys im Bezirk
Sitzung des Stadtbezirksrates Kirchrode-Bemerode-Wülferode am 14.02.2024
TOP 5.3.2.
Die durch den Klimawandel verursachten und verstärkten Unwetter und Regenergüsse sind in vielen Gebieten Europas inzwischen zu einer wachsenden Herausforderung geworden. Nicht nur das Thema Hochwasserschutz, sondern insgesamt der Umgang mit dem Thema Wasser hat eine zunehmende Bedeutung in der Infrastrukturplanung der Städte und Gemeinden. So spielen auch Regenwassermengen und -bereiche eine immer größer werdende Rolle. Regenwasserkanäle gibt es in großen Mengen in Wohn- und Straßengebieten, deren Anzahl, Wartungen und Reinigung unter Umständen angepasst werden müssten. Drei hier nur als Beispiele aufgeführte Bereiche zeigen, dass eine Prüfung und Korrektur notwendig ist. In der Wülferoder Straße, vom Kronsberg kommend, kurz vor Ortseingang Wülferode, in der Straße Kreuzbusch am Kronsberg und allgemein in den Regolen befindliche Abflüsse (siehe Bilder).
Wir fragen daher die Verwaltung:
- Wie ist die bisherige Taktung und wer ist dafür zuständig?
- Warum wurden die beschriebenen Standorte nicht in die Taktung mit eingefasst?
- Ist angesichts des Klimawandels und der Erhöhung der Regenfälle eine Intensivierung der Prüfung und Reinigung im gesamten Stadtgebiet in Anzahl (Menge der Abflüsse) und Taktung angedacht?
Antwort der Verwaltung
Zu 1.
Die Verwaltung reinigt die Straßenabläufe und stellt den Aufwand dafür verwaltungsintern in Rechnung. Normalerweise werden die Abläufe einmal im Jahr gereinigt. Bei Straßen mit hohem Verschmutzungsgrad oder Laubanfall auch zweimal im Jahr. Bei Meldungen über „verstopfte“ Abläufe erfolgt zudem eine außerplanmäßige Reinigung. Das betrifft auch diesen Fall. Der Ablauf im Bereich der Verkehrsinsel wurde am 15.01.2024 gereinigt.
Zu 2.
Der Ablauf im Bereich der Verkehrsinsel ist im normalen Reinigungszyklus erfasst. Durch die noch laufenden Bauaktivitäten in der Nachbarschaft ist momentan mit einem höheren Verschmutzungsgrad und damit einem höheren Reinigungsaufwand zu rechnen. Der andere auf dem Foto dargestellte Ablauf ist gar kein richtiger Straßenablauf. Es handelt sich um einen auf der Fläche abgelegten Einzelrost, der nicht an die Kanalisation angeschlossen ist (vgl. Foto). Momentan ist hier noch eine Baustraße – im Rahmen des Endausbaus werden die Abläufe an den Straßenkanal angeschlossen.
Zu 3.
Durch den Klimawandel ist eine Zunahme von Extremereignissen (Starkregenfällen) zu verzeichnen. Die Reinigung von Straßenabläufen ist jedoch sehr viel mehr davon abhängig, wie hoch der Schmutzanfall ist. In diesem Fall ist es Sand von den Baustellen, anderswo z.B. Laubfall von Bäumen.