Drucksache Nr. 15-0215/2024 S1:
Umgang mit nicht wieder zu besetzenden Baumstandorten
Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 21.02.2024
TOP 10.2.1.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Linden-Limmer (zur Kenntnis)
An den Verwaltungsausschuss (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
1. Entscheidung
15-0215/2024 S1
0
 
Stellungnahme der Verwaltung zu einem Initiativantrag eines Stadtbezirksrates

Umgang mit nicht wieder zu besetzenden Baumstandorten
Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 21.02.2024
TOP 10.2.1.

Beschluss


Die Verwaltung wird gebeten, im Stadtbezirk Linden-Limmer befindliche leere Baumstandorte, die nicht für die Wiederbestückung mit Bäumen geeignet sind, mit einer Kennzeichnung zu versehen, die dazu einlädt, Anwohnende zu animieren, mit eigenen Sämereien für eine Bepflanzung zu sorgen. Dabei ist eine Bepflanzung mit Bäumen auszuschließen.

Finden sich binnen Jahresfrist keine Anwohnenden, die eine adäquate Bepflanzung vornehmen, wird die Verwaltung gebeten, diese Standorte mit niedrigwurzelndem Pflanzgut, möglichst mit essbaren Früchten, zu bestücken. Dies beinhaltet ausdrücklich nicht reine Rasenflächen.

Entscheidung


Dem Antrag wird nicht gefolgt.

Für die Verwaltung hat die Nachpflanzung von Hochstämmen auf „leeren Baumstandorten“ oberste Priorität. Aktuell weist der Stadtbezirk Linden-Limmer lediglich zwei Standorte in der Deister- und Liepmannstraße auf, für die aufgrund vorhandener Leitungen im Erdreich keine Nachpflanzung erfolgen kann.

Weitere, momentan noch offene Baumscheiben befinden sich gegenwärtig in Rücksprache mit Leitungsträgern, so dass diese also nicht pauschal als aufgegebene Standorte gesehen werden können.

Sofern eine Nachpflanzung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht erfolgen kann, werden weitere Alternativen im Einzelfall durch die Verwaltung geprüft. Pflanzungen bzw. Einsaaten erfolgen dann nach Möglichkeit zur Förderung der Biodiversität mit heimischen Pflanzen bzw. Regio-Saatgut („Hannovermischungen“).