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Der OSV Hannover leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit im Stadtbezirk. Die Zahl der aktiven Kinder und Jugendlichen im Verein ist hoch, die vorhandenen Trainingsflächen sind entsprechend stark ausgelastet. Gerade im Nachwuchsbereich sind verlässliche Trainingszeiten, ausreichende Platzkapazitäten und eine wetterunabhängige Nutzung zentrale Voraussetzungen für kontinuierliche sportliche Förderung.
Mit der geplanten Umwandlung des bestehenden Tennenplatzes in einen Kunststoffrasenplatz wird bereits ein wichtiger infrastruktureller Fortschritt erreicht. Der Baubeginn ist aktuell für Juni 2026 vorgesehen, die Fertigstellung weiterhin bis Ende 2026. Der zusätzliche Wunsch des Vereins, den Platz etwas größer auszuführen, würde es ermöglichen, mehr Kinder- und Jugendmannschaften parallel trainieren zu lassen, Trainingszeiten zu entzerren und insbesondere in den Wintermonaten Ausfälle zu reduzieren.
Für die gewünschte Erweiterung wäre nach derzeitigem Stand die Fällung von zwei Bäumen (siehe Bild) erforderlich. Die Sportverwaltung hat diesen Wunsch mehrfach aufgegriffen, eine Zustimmung des zuständigen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün konnte bislang unter Hinweis auf die städtische Baumschutzsatzung nicht erreicht werden.
Der Bezirksrat misst dem Schutz von Bäumen und dem Erhalt von Grünstrukturen hohe Bedeutung bei. Zugleich sieht er es als seine Aufgabe an, die Rahmenbedingungen für Bewegung, Gesundheit und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Stadtbezirk zu verbessern. Ziel dieses Prüfantrags ist es daher, mögliche Spielräume innerhalb der bestehenden rechtlichen Vorgaben auszuloten und Lösungen zu identifizieren, die Umweltbelange und die berechtigten Interessen der Kinder- und Jugendarbeit im Sport in einen ausgewogenen Ausgleich bringen.