Anfrage Nr. 15-0103/2026:
Raumnot Grundschule Grimsehlweg

Inhalt der Drucksache:

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Raumnot Grundschule Grimsehlweg

Für das Schuljahr 2026/27 zeichnet sich an der Grundschule Grimsehlweg ein gravierender Raummangel ab, der trotz frühzeitiger Kenntnis bislang ohne tragfähige Lösung geblieben ist. Diese Situation ist nicht länger hinnehmbar und erfordert eine klare politische Stellungnahme.

Nach aktuellem Stand müssen 17 Klassen beschult werden. Tatsächlich stehen jedoch nur 16 Unterrichtsräume zur Verfügung. Gleichzeitig sollen die drei mobilen Raumeinheiten auf dem Schulhof, die bislang einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb überhaupt erst ermöglichen, nicht verlängert werden. Damit wird sehenden Auges in Kauf genommen, dass eine Klasse ohne geeigneten Raum bleibt.

Seitens der Verwaltung wird in diesem Zusammenhang auf „kreative Lösungen“ verwiesen. Diese Aussage ist angesichts der bekannten räumlichen Situation der Schule nicht nur inhaltsleer, sondern wirkt wie ein Versuch, Verantwortung von Verwaltung und Politik auf die Schule abzuwälzen. Faktisch existiert kein zusätzlicher Raum. Es gibt keine Reserven. Es gibt keine „kreative“ Lösung.

Die Schule kann und wird diese strukturelle Fehlplanung nicht auffangen. Ein ordnungsgemäßer, gesetzeskonformer und pädagogisch verantwortbarer Schulbetrieb ist unter diesen Voraussetzungen nicht möglich. Die Verantwortung hierfür liegt eindeutig beim Schulträger und bei den politischen Verantwortlichen im Bezirk.

Wir fragen die Verwaltung:

  1. Seit wann ist der Verwaltung bekannt, dass zum Schuljahr 2026/27 17 Klassen an der Grundschule Grimsehlweg untergebracht werden müssen und aus welchem Grund wurde trotz dieser bekannten Zahlen entschieden, die mobilen Raumeinheiten nicht zu verlängern?
  2. Welche konkreten „kreativen Lösungen“ sollen umgesetzt werden, und wo soll die zusätzliche Klasse räumlich untergebracht werden?

Wir erwarten eine klare, konkrete und verbindliche Beantwortung dieser Fragen. Allgemeine Verweise, Prüfaufträge oder unverbindliche Absichtserklärungen werden der Dringlichkeit der Lage nicht gerecht.