Drucksache Nr. 15-0088/2026 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Ausfall der Stadtbahnlinie 9 infolge von Schnee und Glatteis
Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 05.02.2026
TOP 9.2.1.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (zur Kenntnis)
 
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Antwort
15-0088/2026 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Ausfall der Stadtbahnlinie 9 infolge von Schnee und Glatteis
Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 05.02.2026
TOP 9.2.1.

Aufgrund der starken Schneefälle und Glätte kam es von Freitag bis einschließlich Montag zu einem Ausfall der Stadtbahnlinie 9 nach Empelde. Die äußeren Stadtteile, insbesondere Badenstedt, waren in diesem Zeitraum faktisch vom Stadtleben abgeschnitten. Ein Schienenersatzverkehr wurde nur unzureichend eingerichtet.

Wir fragen die Verwaltung:

1. Wer ist für den Winterdienst und die Einsatzfähigkeit der Stadtbahnlinie 9 zuständig? (insbesondere mit Hinblick auf die Streckenfreihaltung und Entscheidungen bei Extremwetterlagen)

2. Wie bewertet die Verwaltung den Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs in den betroffenen Gebieten über mehrere Tage hinweg, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Stadtpolitik die Bürger regelmäßig dazu ermutigt, auf das Auto zu verzichten?

3. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um künftig sicherzustellen, dass äußere Stadtteile bei extremen Wetterlagen nicht erneut vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten werden?

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt:


Die Anfrage wurde zur Beantwortung der Fragen 1 und 3 zuständigkeitshalber an die üstra weitergeleitet.

Zu 1: Die Üstra antwortet wie folgt: Auf straßenbündigem Bahnkörper ist der Winterdienst zuständig, der von der jeweiligen Kommune mit dem Winterdienst für die Straßen beauftragt wurde. Auf besonderem Bahnkörper ist die ÜSTRA für den Winterdienst zuständig. Die Hochbahnsteige werden von der Protec im Auftrag der ÜSTRA geräumt.

Zu 2: Der starke Schneefall ab dem 10. Januar 2026 war in seiner Heftigkeit ein sehr seltenes Ereignis. In Verbindung mit dem Wind hat dies dazu geführt, dass ein zeitgleiches und kontinuierliches Räumen der Schienenstrecken nicht möglich war. Die Üstra hat alle zur Verfügung stehenden Ressourcen eingesetzt, um den Betrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Dabei stand die Sicherheit sowohl der Mitarbeitenden der Üstra als auch der Fahrgäste im Mittelpunkt.

Aufgrund des Ausfalls der Schulen am Freitag und auch noch am Montag waren sehr viel weniger Menschen im Verkehr unterwegs. Notwendige Fahrten konnten am Montag bereits wieder mit den Buslinien der Üstra unternommen werden.

Zu 3: Die Üstra antwortet wie folgt: Maßnahmen zu einer Ausweitung der Räumung von Schnee und Eis werden derzeit erarbeitet. Sofern Schäden im Bereich der Gleisanlagen entstehen, die einen sicheren Betrieb nicht mehr ermöglichen, ist auch in Zukunft eine Einstellung des Schienenverkehrs auf den davon betroffenen Abschnitten nicht auszuschließen.