Antrag Nr. 15-0086/2024:
Flüchtlingsunterkunft Lahe (Kirchhorster Str.)

Inhalt der Drucksache:

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Flüchtlingsunterkunft Lahe (Kirchhorster Str.)

Antrag

Der Bezirksrat möge beschließen,

für die neue Flüchtlingsunterkunft in Lahe folgende Maßnahmen kurzfristig nach Eröffnung vor Ort durchzuführen:

  1. Bildungs- und Sprachkurse vor Ort anzubieten. Eine Teilnahme soll verbindlich erfolgen, um den Flüchtlingen dabei zu helfen, Deutsch zu lernen und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Dies wird ihnen helfen, sich besser zu integrieren und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
  2. Kulturelle Veranstaltungen und Aktivitäten, bei denen Flüchtlinge und Einheimische zusammenkommen können, zu organisieren und/oder durchzuführen.
  3. Freiwilligenarbeit zu ermöglichen und zu strukturieren.
  4. Psychosoziale Unterstützung der Flüchtlinge regelmäßig vor Ort zu leisten, um traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und ihre psychische Gesundheit zu fördern.

Begründung

Nach Eröffnung der neuen Unterkunft Kirchhorster Straße werden in einem Stadtteil mit rund 2.200 Einwohnern rund 1.000 Personen in Not- und Flüchtlingsunterkünften leben. So sind z.B. in der Notunterkunft Alte Peiner Heerstraße rund 50 Kinder vom Baby- bis zum Teenageralter untergebracht, an der Kirchhorster Str. drogenabhängige ehemalige Straffällige und in den Flüchtlingsunterkünften Personen verschiedenster Herkunftsländer.

Eine offene und unterstützende Haltung gegenüber den Flüchtlingen sowie die Bereitschaft, ihnen bei der Integration zu helfen, ist entscheidend, muss aber aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten professionell organisiert werden und nachhaltig verfolgt werden. Dies kann nur über ehrenamtliche Tätigkeit nicht geleistet werden.