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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage der SPD-Fraktion Auffahrt auf den Messeschnellweg
Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am 13.02.2025
TOP 7.2.
Seit Monaten ist eine Auffahrt von der Wülfeler Straße, Höhe Paderborner Straße auf den Messeschnellweg in Richtung Norden, nicht möglich.
Es ergeben sich daraus erhebliche Verkehrsstaus und zudem unnötige Fahrten durch Wohngebiete.
Wir fragen daher die Verwaltung
1. Wann ist mit der Fertigstellung der Auffahrt zurechnen?
1. Ist eine abgestimmte Ampelschaltung mit der Lichtzeichenanlage Paderborner Straße berücksichtigt?
Antwort der Verwaltung
Zuständigkeitshalber antwortet die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wie folgt:
"Die Baumaßnahme auf dem hochbelasteten Messeschnellweg erfolgte mit dem Ziel der größtmöglichen Aufrechterhaltung des Verkehrs. Zu jedem Zeitpunkt wurden so viele Fahrstreifen zur Verfügung gestellt, wie es unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften zur Arbeitssicherheit an Baustellen und des Fernverkehrs möglich war. Hierbei lagen die Anforderungen hoch, da sowohl die Asphaltschichten, als auch der Untergrund vollständig bearbeitet bzw. erneuert werden mussten und der Baufortschritt durch aufwendige Kampfmittelsondierungen erschwert wurde. Zusätzlich galt die Randbedingung, dass die verkehrliche Anbindung während großer Messen gewährleistet werden musste und dafür Bauabschnitte räumlich und zeitlich angepasst wurden.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden ebenfalls die Rampen in der Anschlussstelle Mittelfeld (Garkenburgstraße) vollständig neu hergestellt.
zu Frage 1.
Unter Berücksichtigung des bisherigen Baufortschritts gehen wir davon aus, dass die östliche Anschlussstelle Mittelfeld ab Mitte Februar wieder freigegeben werden kann. Dieser Zeitpunkt kann sich noch verschieben, falls die Witterung den geplanten Baufortschritt verhindert.
zu Frage 2.
Die beiden neuen Ampelanlagen an den Kreuzungen der Auffahrten zum Messeschnellweg und der L389 (Wülfeler Str. bzw. Garkenburgstr.) werden vollständig verkehrsabhängig gesteuert. Dafür fand eine enge Abstimmung mit der Landeshauptstand Hannover statt, die auf der Strecke Baulastträger ist. Beide Ampeln werden untereinander in Koordinierung betrieben, was den Verkehrsfluss verbessert. In Abstimmung mit der LHH erfolgt hierbei auch eine Einbeziehung der LSA, Ecke Spittastraße.
Darüber hinaus verfügen die Anlagen über eine ÖPNV-Bevorrechtigung. D.h. Buslinien erhalten eine zeitliche Bevorrechtigung und können somit ihre Fahrpläne und Abfahrtszeiten einhalten. Diese Bevorrechtigung ist einer Koordinierung in technischer Sicht übergeordnet, um die Bevorrechtigung des ÖPNV konsequent einzuhalten.“