Anfrage Nr. 15-0057/2004:
Unfallgefahr auf den roten Straßen- bzw. Gehwegpflastersteinen

Inhalt der Drucksache:

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Unfallgefahr auf den roten Straßen- bzw. Gehwegpflastersteinen

Anfrage

Am 12.12.2004 ist die Bezirksbürgermeisterin mit ihrem Fahrrad auf den roten Straßen- bzw. Gehwegpflastersteinen gestürzt. Es war ein leicht diesiges Wetter mit einer Außentemperatur um die 3° Celsius. Im Krankenhaus(Unfallklinik) befanden sich noch sechs weitere Personen die an diesem Tag auf den roten Steinen gestürzt waren. Bei weiteren Nachfragen kam für andere Bereiche ein ähnliches Ergebnis zustande. Bewohner der Altenwohnanlage Ottenstr. hatten wiederholt schon angesprochen, dass dieser Straßenbelag schon bei geringer Feuchtigkeit bei Temperaturpluswerten so glatt sei, dass sie sich nicht mehr vor das Haus trauen.

Wir fragen die Verwaltung:

1. Ist der Verwaltung bekannt, dass dieser Straßenbelag schneller rutschig wird als andere und gibt es eine Statistik über Unfälle auf diesem Belag im Verhältnis zu anderen Belägen.
2. Wenn ja, warum wird dieser Belag immer noch verwandt und gibt es andere Alternativprodukte, die diesen Mangel nicht haben.
3. Wer ist haftungsrechtlich verantwortlich, wenn ein Straßenbelag glatt ist, obwohl die Außentemperatur dieses nicht erwarten lässt und es zu Körper- bzw. Sachschäden kommt.