Antrag Nr. 1484/2007:
Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0925/2007 Luftreinhalte-Aktionsplan für die Landeshauptstadt Hannover

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1484/2007 (Originalvorlage)
0925/2007 (Ursprungsvorlage)

Beratungsverlauf:

Nachrichtlich:

  • Stadtbezirksräte 01 - 13

Antragsteller(in):

CDU-Fraktion

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0925/2007 Luftreinhalte-Aktionsplan für die Landeshauptstadt Hannover

Antrag,

Die Verwaltung wird beauftragt, im Stadtgebiet Hannover auf allen Hauptstraßen eine Verkehrszählung durchzuführen. Dabei soll der Anteil leichter und schwerer Nutzfahrzeuge getrennt ermittelt werden. Auf der Basis dieser Daten wird eine neue, aktuelle Berechnung der tatsächlich durch den Kraftfahrzeugverkehr verursachten Luftbelastung durchgeführt.

Begründung

Zur Beurteilung der Luftqualität in Hannover und als Grundlage für die Einführung einer Umweltzone, wird die Luftbelastung durch den Kraftfahrzeugverkehr nur an der Göttinger Straße gemessen, für den Rest des Stadtgebietes aber mit Hilfe von Rechenmodellen ermittelt.
Bei den Untersuchungen des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie in der Göttinger Straße wurde festgestellt, dass die von der Stadt Hannover gestellten Verkehrsdaten erheblich von den tatsächlich gezählten Verkehrsdaten abweichen. Besonders der für die Feinstaub- und NOx-Belastung maßgebliche Lkw-Anteil war real um mehr als 50% niedriger und wurde daraufhin für das gesamte Stadtgebiet für die weiteren Berechnungen lediglich geschätzt.
Die Einführung einer Umweltzone wird mit zu hohen Schadstoffwerten in Hannover begründet. Das kann jedoch nur dann seriös behauptet werden, wenn dieser Aussage zuverlässige Berechnungen zugrunde liegen. Dies ist derzeit nicht der Fall.

Rainer Lensing
Vorsitzender