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Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei zur Drucks. Nr. 0733/2025:Umgestaltung der Geh- und Radwege im Knotenpunkt Bornumer Straße / Beckstraße / B65 – in Verbindung mit dem Rückbau des freien Rechtsabbiegers von der B65
Antrag,
zu beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Umgestaltung der Geh- und Radwege im Knotenpunkt Bornumer Straße / Beckstraße / B65 den neuanzulegenden Radweg in seiner Ausführung nicht unter 2 Meter Breite in eine Richtung zu erstellen. Dabei wird die Markierung/Abgrenzungen zu den anderen Verkehrsflächen ausdrücklich nicht zur Radwegebreite hinzugezählt - allein die nutzbare Fläche ergibt die Breite des Radweges. Die Abgrenzung durch taktile Elemente werden nicht durch Längsstreifen vollzogen, denn dort können sich z.B. Rennradreifen verfangen.
Begründung
Ein Radweg bemisst sich an der benutzbaren Breite der Fahrbahn durch den Radverkeht und nicht in der eingenommen Breite samt Markierung mit Kanten oder holpriger bis gefährlicher und damit nicht nutzbarer Pflastersteine. Unter zwei Meter breite Radwege begünstigen Unfälle und behindern das Begleiten von Kindern sowie ein sicheres Überholen. Kinder und alle Radfahrende müssen sich durch Hannover fahren können und ihr Wege möglichst sicher tätigen können. Über 2 Meter breite Radwege kommen den durchaus unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Alt und Jung und motorisiert und unmotorisiert besser entgegen. Der Radverkehr braucht und verdient angemessenen Platz im öffentlichen Raum. Insbesondere vor dem Hintergrund der Zunahme von zweispurigen Fahrrädern wie Transporträder, Kinderfahrradanhänger oder Räder für Menschen mit Behinderung.
Dr. Elisabeth Clausen-Muradian/Dr. Daniel Gardemin/
Fraktionsvorsitz