Anfrage Nr. 1386/2026:
Anfrage der CDU-Fraktion zu Nagetieraktivitäten am Maschseeufer
Inhalt der Drucksache:
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Anfrage der CDU-Fraktion zu Nagetieraktivitäten am Maschseeufer
Es ist bekannt, dass die hannoversche Leinemasch einen Lebensraum für Biber darstellt und auch von einigen Tieren dieser Art bewohnt wird. In den vergangenen Monaten konnten auch am Ufer des Maschsees vermehrt Nagetieraktivitäten beobachtet werden. Zahlreiche Bäume haben Fraßschäden aufgewiesen und mussten zum Teil aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht entfernt werden, um die Sicherheit auf vorbeiführenden Wegen zu wahren. Bei manchen Baumschäden handelt es sich vielleicht auch um Fraßaktivitäten von Nutrias (Biberratten). Für die Landeshauptstadt Hannover ergibt sich aus diesem Umständen die Herausforderung, den städtischen Baumbestand und jene Menschen, die auf den Fuß- und Radwegen am Ufer des Maschsees verkehren, vor Gefahren zu schützen.
Wir fragen die Verwaltung:
- Wie viele Biber oder Nutrias leben nach dem Kenntnisstand der Stadtverwaltung schätzungsweise auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Hannover und an welchen Orten muss gegenwärtig mit der Schädigung von Bäumen durch Biber oder Nutrias gerechnet werden?
- Wie geht die Stadtverwaltung vor, um Fraßschäden an Bäumen sowie den damit zusammenhängenden Beeinträchtigungen für die Sicherheit auf Fuß- und Radwegen langfristig vorzubeugen?
- Mit welchen Auswirkungen auf den Baumbestand der Landeshauptstadt Hannover muss angesichts der Nagetieraktivitäten am Maschseeufer gerechnet werden – reicht es aus, den Baumbestand zu schützen, oder wird seitens der Verwaltung auch eine Regulierung der Nagetierbestände in diesem Bereich (z.B. Umsiedlung) in Erwägung gezogen?
