Anfrage Nr. 1357/2025:
Anfrage von Ratsherrn Jens Böning (Die Hannoveraner) zur Sanierung des historischen Museums

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Anfrage von Ratsherrn Jens Böning (Die Hannoveraner) zur Sanierung des historischen Museums

Bei den Sanierungskosten des hist. Museums droht - wie leider so oft bei irgendwelchen Bauprojekten — eine Kostenexplosion. In diesem Fall allerdings fällt sie extrem aus: Von 31 auf 81 Millionen, was einer Steigerung von deutlich über 150% entsprechen würde.

Vor diesem Hintergrund frage ich daher die Verwaltung:

1. Hätte denn den städtischen Planern bei ihrer Kalkulation nicht von Anfang an klar sein können und müssen, dass bei einem so alten Gebäude u.a. die in den Decken verbaute Haustechnik erneuert werden muss und dass der Brandschutz den aktuellen Vorgaben nicht mehr genügen würde?

2. Bei der Vergabe von Baugenehmigungen — wo ja anhand von Vorschriften etc. i.d.R. alles bis ins letzte Detail geplant und gelistet wird...- hätte da nicht ersichtlich sein können, dass im hist. Museum Schadstoffe wie Asbest verbaut wurden?

3. Da die Sanierung jetzt also nicht nur zu einem Millionengrab zu werden droht, sondern sich auch die Fertigstellung noch um Jahre hinauszögern dürfte: Wie will die Verwaltung bei einem möglichen Wegfall der Fördergelder in Höhe von 13,5 Mio diese finanzielle Differenz in Zeiten knapper Kassen ausgleichen?