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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und FDP zum Spracherwerb in Schule
Antrag
zu beschließen:
Die Verwaltung prüft die Einführung einer Feststellung des Sprachentwicklungsstands zugewanderter Kinder und Jugendlicher im Rahmen der Vermittlung eines Schulplatzes. Diese soll im Rahmen der Erhebung der bisherigen Bildungskarriere erfolgen. Vor der Aufnahme an eine dem Bildungsstand entsprechende Schule sollen die Kinder und Jugendlichen bei Bedarf ein Sprachangebot erhalten, dessen verpflichtender Besuch für bis zu drei Monate die Schulpflicht ersetzt. Für die Umsetzung ist der Austausch mit der Regionalen Landesschulbehörde zu suchen.
Begründung
Zugewanderte Kinder und Jugendliche haben einen großen Umbruch erlebt. Unabhängig ihres bisherigen Bildungsstands können sie in der Regel auch auf der eigentlich passenden Schule nicht dem Unterricht folgen und haben Schwierigkeiten, Freundschaften zu schließen. Vor diesem Hintergrund soll das Sprachangebot ihnen die Möglichkeit geben, zunächst sprachlich anzukommen, bevor sie an einer Schule aufgenommen werden.
Lars Kelich Lars Pohl Wilfried H. Engelke
Fraktionsvorsitzender Stellv. Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender